Mitmachen und so und wo die Schwierigkeiten sitzen

Mitmachen und so und wo die Schwierigkeiten sitzen

Beitragvon Matthias » Fr 16. Dez 2016, 12:14

Hallo Kurt

Danke für die Infos im Forum und deinen
Bericht. Ich denke, das wir nicht über das gleiche
reden. Du scheinst ziemlich fixiert zu sein auf jemand der bei dir
wohnt und mithilft. Ich hab auf deine anzeige reagiert wegen deinen
Bemerkungen über 'Anarchist', 'Außenseiter' usw... . Du kannst
dir selber auch denken, dass es extrem ist, um nur einfach jemand in
Haus zu holen, oder für mich, bei jemand ein zu ziehen, und wir
einander nicht mal kennen, Natürlich gibst sehr viele infos, um vorher
zu diskutieren. z.b deine Erwartungen und meine Erwartungen. Deine
Bemerkung 'ich mache alles alleine' verstehe ich, aber es sagt nichts
über wie du, und eventuell ich, dort lebe!
Darum ist es besser das ich dich zuerst besuche, und alles mal ansehe
und bespreche.

Es ist sehr nett das du Wohnung und Arbeit anbietest an die, die das
nicht haben. Ich bin auch ein 'Überlebens Künstler', wahrscheinlich
wie du, und habe das alles. Mein Interesse ist um den Lebensstil mit
jemand zu teilen. Übrigens gibst sehr viele Menschen die 'anders'
leben, sogar komplette Wohngemeinschaften von 'Außenseiter'.
Meistens sind es künstler-. Du
bist nicht der einzige.....

LG

Matthias

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Matthias
 

Re: Mitmachen und so

Beitragvon Bodo » Fr 16. Dez 2016, 12:48

Hallo, ich finde diesen Thread gut,
ich bin erst 16
Ich kann kochen, habe schon einige Praktika als Koch absolviert und würde auch als Koch meine Ausbildung machen, dazu kann ich ebenfalls Kellnern und alles was mit Küche zu tun hat. Bitte mehr infos, ich überlege auch, irgendwie auszusteigen: Vielleicht zu euch?
Gruß

Bodo


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Bodo
 

Re: Mitmachen und so

Beitragvon Kurt » Fr 16. Dez 2016, 12:58

hi matthias,,

ich bin nicht nur nicht nicht der einzige, sondern von aussen betrachet, auch der "erfolgloseste".
Woran kann das liegen? Es kann ja auch bedeuten, dass es nicht (nur) an mir liegt, oder an meinem verhalten, sondern an der inkonsequenz meiner lieben mitwelt. Du sagst"es gibt viele aussenseiter-"gemeinschaften". Ich frage dich, "wo gibt es nur eine einzige, die sich dafür einsetzt, dass jeder mensch ein recht hat, sich aufzuhalten,wo er möchte und zu lieben, wen oder wie er möchte? Wo gibt es eine chance, dass alle, die lieben wollen, mit anderen zusammen kommen dürfen, um sie zu lieben? Die meisten "gemeinschaften" kannst du doch vergessen, es gibt kein einziges projekt,, das ich kenne, das sich für die geflüchteten aus deutschen einrichtungen einsetzt, und für deren recht zu leben und zu lieben, wie jeder andere mensch auch. Das heisst: im prinzip könnte jeder mensch schon ungefähr in einer konsequenz gelandet sein, die ich mir selbst genauso abverlange. Es liegt aus meiner sicht vor allem  daran, dass man die einstellung "alles teilen mit allen, so weit, wie irgend möglich,in diesem „zeitgeist" nicht mehr vorfindet, sondern sich die leute erst "backen" muss, bis andere sie finden können. Im moment findet niemand jemand für solche projekte, weil niemand offenbar das bedürfnis hat, das überleben der gesamten gesellschaft anzusprechen, denn nur so könnte auch das eigene überleben gesichert sein. Was heute aber abläuft, ist reine selektion, das „recht“ des stärkeren, reicheren, brutaleren usw.

Früher war das so: die leute sagten "kommune?, ok,""konsumboikott?, ok""eigentum- scheisse" "faschismus bekämpfen, ok" "liebe befreien ok" "kinderrechte=menschenrechte" ok "gegen heime" ok, „gegen psychiatrie" ok usw. Kein einziger flüchtling hätte erfrieren, gejagd, psychiatrisiert, ertrinken müssen.Da war irgendwie eine spontanität und hilfsbereitschaft, ja ein politisches bewusstsein, empathie, und mitgefühl da, da,wie du weisst, ist der plan jedoch gescheitert. Man merkte, das ist viel zu anstrengend, das ist schier, "aussichtslos" "die gefahr dabei selbst draufzugehen ist gross," (wo nicht?) „das kann ich meiner liebe nicht zumuten“,“Das schaffen wir nie“, usw.

Eine grundsituation: Die geflüchtenden aus heimen haben kein recht ihren aufenthaltsplatz selbst zu bestimmen, wobei ich auch an alte aus altenheimen denke, ich kenne viele. sie überlaufen den platz, wenn du es denn überhaupt geschafft hast, einen aufzubauen, es spricht sich schnell herum, du wirst ausgenutzt, beklaut, überfordert, wenn du einen fehler machst, auch kriminalisiert, vielleicht sogar irre psychisch belastet, "man hat nur ein leben und tschüss" sagen sich fast alle. Dennoch gibt es viele gründe weiter zu machen, denn es gibt auch viel positives zu berichten.Abblocken? Die Geflüchteten abblocken? Wie kann man abblocken bei soviel elend? Wie soll man sich dabei fühlen, nichts zu tun? Wem sollte man den den vorzug geben? Wen soll man wegschicken? Man kann doch niemand wegschicken. Oder kannst du noch schlafen, wenn du weisst, wie das ist, wenn tausende im mittelmeer in den eisigen fluten ertrinken ?

Eigentlich waren die meisten aktivisten nur gekommen, weil sie sich hofften, in dem projekt eine partnerin oder einen partner zu finden. Das aber gibt niemand zu, es wäre doch zu peinlich, also sagten sie: "ich möchte helfen, und ich möchte politisch etwas bewegen" Ihre wirklichen klammheimlichen bedürfnisse konnte man nicht erfahren. Die kommune entwickelte sich ungewollt auf diese weise zu einer art "ehepartner -vermittlungsstelle, so blieb alles beim alten, und wurde wie man heute sieht noch schlimmer, Kaum lief einem eine "geniale" person über den weg, dann griffen"die vielfach unter druck stehenden,weil nach liebe sich sehnenden zu, bildeten eine "beziehung" das heisst, schirmten sich ab, liessen einem „auserwählten“ mehr wärme zukommen , als anderen, und zerstörten so irgendwie den geist der gemeinschaft, ein einzigartiges zartes pflänzchen von bewusstsein das schnell zerbrach, es war die idee, wo niemand- egal, was er leistete oder nicht, egal, wie er aussah oder nicht, was er dachte oder nicht, fühlte oder nicht, am rande stehen und ausgegrenzt sein sollte und als das kritisiert wurde, dass sogar innerhalb der eigenen strukturen sehr wohl genauso ausgrenzung und selektion stattfand, waren sie schon weg. Und genauso ist es auch heute, nein noch schlimmer: sie kommen gar nicht erst, um es auszuprobieren und mehr darüber zu erfahren. So hat sich der gesamte zeitgeist geändert und es ist nichts mehr übrig geblieben. Ausser ein kaum gehörter Schrei in der nacht, ein hilfeschrei und mehr nicht. Überall herrscht jetzt dieses prinzip“keine zeit“, "meine interessen first" "meine Ausbildung first“,. mein beruf first,"mein einkommen first" „meine freunde first, "meine familie first" "meine religion first" meine sexualität first und trump?: "america first" ja was ist da noch für zeit, sich um den dem wirklichen zusammenhalt der gesellschaft zu kümmern? Gar keine. das ergebnis davon siehst du ja

lg

kurt

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Kurt
 

Re: Mitmachen und so

Beitragvon Kurt » Fr 16. Dez 2016, 13:05

Hi Bodo,

hör zu , ich bin eine alte nudel von 78 jahren aber nachwie vor heiss auf eine sozial-politische auseinandersetzung und aktionen und sehr anarchie~interessiert und ein bisschen schwul auch noch, mache grad mit ein krasses 8 teiliges musikvideo für youtube mit texten, und bildern um meine schräge weltutopie unter die leute zu bringen, die bei genauerem hinaschauen gar nicht so schräg ist, sondern eher prae – faktisch wenn du weisst was ich damit meine. Vielleicht finde ich ja so ein paar aktivisten, habe hier immer wieder schwierige leute am platz, die so gar nicht teilen, was ich denke, und auch kaum mithelfen sondern einfach nur aus ner notlage heraus, oder weil sie mich hier auf bestimmte weise abziehen können ziemlich gelähmt sind. Das einzige, was sie vereint ist der eigene arsch und mampfen, als koch hier würden sie dich vielleicht auch ausnutzen, ich muss schon richtig "böse" werden um sie etwas zu aktivieren, aber sie bevorzugen diesen platz mehr als irgendwo anders zu sein, und ich bin wenigstens nicht ganz allein, was ja noch übler wäre
 
Au das ist alles sehr schwierig, und nicht besonders attraktiv als aushängeschild, also scheiss welt, die fitten leute haben alle was besseres zu tun als kommune zu wagen und zwar ne richtige kommune, was dringend nötig wäre, weil schau dir an, was mittlerweile abläuft in der welt, und nicht so schein wgs, wo schon der eine austickt, wenn der andere n stück butter von ihm ausm kühlschrank nimmt. Und ich kann es aushalten, weil ich weiss auch, wenn noch jemand dazu käme der mehr machen will, und auch macht als nur essen, und das auch nachhaltig dann könnten wir die anderen hier vielleicht viel eher auch aktivieren/mit (-durch?) ziehen. Aber mein prinzip bleibt „ich werfe niemand raus bin selber nämlich schon oft genug raus rausgeflogen überall, deshalb.. also überleg noch mal ob du wirklich die fresskultur unterstützen willst, haben wir nicht schon genug fressen in deutschland ? Wo du hinschaust, immer dicker werden wir, das ist schon krass und ob es nicht wichtiges gibt als mampfi:(
lg

Kurt


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Kurt
 

Re: Mitmachen und so

Beitragvon Bodo » Fr 16. Dez 2016, 13:18

Naja, ich kann mich auch durchsetzen. Wenn ich koche, erwarte ich, dass andere mir helfen - ansonsten weigere ich mich und sie bekommen keinen fairen anteil oder es gibt Ansagen, ohne sie rauszuwerfen oder so. Zumindest beim Abwasch oder putzen, dass sind 15-30 Minuten, nicht mal - das ist nicht zu viel verlangt. Ich habe nichts dagegen, wie du bist oder wie alt du bist, das ist ja kein Problem und schwul wären wohl noch mehr leute da, oder?, ich selbst ja auch.


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Bodo
 

Re: Mitmachen und so

Beitragvon Kurt » Fr 16. Dez 2016, 13:24

Hi Bodo,
woher hast du dein selbstbewusstsein? Ich staune. Von der struktur hier ist es etwas anders, wenn ich mich zum beispiel auch noch beim kochen beteiligen würde käme ich zeitlich überhaupt kaum noch klar muss ja alle 14 tage mindestens 250 -300 auftreiben, um alle wiederkehrenden kosten decken zu können und das finanziere ich so gut wie alleine das ist richtig extrem. Bei "ansagen" lachen sie sich eins oma ist 86, WAS KANN ICH DA FORDERN? Sie kocht auch schon mal, wenn ich sie bitte ABER ICH BIN DAS EWIGE BITTEN AUCH LEID aber stell dir vor, du kannst reden wie du willst, sie wäscht nicht ab, NULL, der andere auch nicht, der hat meinen wagen in beschlag wie selbstverständlich und süfft oder kocht da so für sich alleine vor sich hin, der würde niemals am hauptplatz abwaschen, so lasse ich alles 2 wochen stehen, wenn der letzte teller dreckig ist mache ich mich dran und nach einem halben tag ist alles sauber :( Sie hat ebenfalls einen meiner bauwägen, strom,essen ein bisschen macht sie schon aber es ist wirklich nicht viel,jedenfalls mehr als der andere und für ihr alter wirklich viel, aber druck machen hasse ich auch wie die pest, und ich weiss auch dass sie gar nicht happy ist mit ihrer lage aber mit ansagen geht kaum etwas, sie hat einfach ein loch wo man gemeinschaftsgeist vermuten könnte. aber woher solen es die Leute auch kennen und können? Da kannst du erstma reden wie du willst, es dauert ewig bis sie schnallen, was du meinst, es prallt alles an ihr/ihnen ab, ich weiss nicht mal ob sie überhaupt gut hören kann oder sich nur verstellt aber es geht schon mit ihr
 
Aber der andere lebt noch zurück gezogener und lässt sich nur dann blicken, wenn der pc gerichtet werden muss, oder der auspuff vom auto runterhängt oder buchführung ansteht, oder etwas übers netz eingekauft wird oder mal zur tafel gefahren muss, immerhin, besser als ganix sag ich mir oder? Aber seine cholerik rafft kaum jemand, das ist heftig, so werde ich auch manchmal cholerisch, scheisse, manchmal geh ich wirklich unerträglich ab dabei, wenn er sich mal wieder hochpuscht, aber komme immer wieder runter zum glück, er auch, aber alles lass ich mir auch net gefallen. Mehrere gute kumpels habe ich schon verloren durch den anderen, sie haben ihn  nicht gepackt und sind off..Bis vor kurzem hat er noch abholes gefahren aber jetzt ist irgend etwas mit seiner gesundheit und das schmerzt sehr, ohne Fahrer dazustehen, aber vielleicht auch nur gefakt oder seinem führerschein issa los, weiss nicht.. Ich kann ihn deshalb auch net ausquetschen, was nun genau los ist und was ich glauben soll. Also auch hier muss ich improvisieren aber wie gesagt, fitte leute ziehen hier nicht so leicht her. Wer hierher zieht bisher, sind menschen ohne ausweg dies hier ist dann der letzte für sie aber durch tägliche gespräche und auseinanderetzungen kann man vielleicht etwas bewegen aber das kann jahre dauern und hier im gesprächsmarathon mit den beidenbrauche ich unterstützung, wenn da noch jemand wäre der etwas mitmacht, hätten sie es schon viel schwerer ihre egalo haltung beizubehalten

lg
Kurt
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Kurt
 

Re: Mitmachen und so

Beitragvon admin » Fr 16. Dez 2016, 13:37

Guten Morgen!
Selbstbewusstsein?Weiß ich auch nicht, bin glaub ich einfach so eine Person! Und dabei würde ich wiederum auch helfen!
Kann gerade nicht viel schreiben, muss noch mal los zur Schule.Nachmittagsunterricht
Gruß Bodo


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Re: Mitmachen und so

Beitragvon Bodo » Fr 16. Dez 2016, 14:22

Hallo, Kurt

Also recht hat er, der Matthias, ich persönlich würde auch lieber erst zu Besuch kommen und alles anschauen, drüber diskutieren usw. aber das ist ja nicht nur einfach "ins Haus holen". Ich beispielsweise bin sehr interessiert daran zu helfen, da ich man mich 1. Nirgend wo will, ich nicht helfen kann oder nicht benötigt werde, dann bin ich unterfordert und würde nur vergammeln. Da finde ich die Idee toll, in einer Gemeinschaft sich kennenzulernen, den Menschen zu helfen, sich über das Thema auszudiskutieren, sowas kann helfen bzw. ich bin immer noch der gleichen Meinung und finds toll, was du machst

Bodo

Hallo Bodo
möchte als Moderator auch mal mein senf zugeben

also: erstmal unglaublich ,dass sich mit 16 heutzutage jemand darüber gedanken macht:
das eigentliche problem liegt aber glaube ich, tiefer: erstmal: wir können uns nicht aussuchen, wen wir nehmen und wen nicht. Die, die wir suchen, haben alle was besseres zu tun, wollen sich um diese sozusagen „soziale drecksarbeit“ nicht kümmern“ und schieben die leute eher ab in die betreuungsknäste der nation , nur um ihren eigenen wohlstand, ihre eigene familie, ihren eigenen kram zu betüteln. Die leute, die hierher kommen, wissen oft nicht, wo sonst hin, es gibt nix, manchmal sind sie sogar illegal, weil von einem betreuer gejagt. Den erstmal loswerden ist ne heidenarbeit. Aber es spricht sich halt rum, "da versucht einer, diesen leuten zu helfen", also kommen sie hierher, auch unangemeldet: wen aber sollten wir nehmen und wen abblocken und rausschmeissen? Und wenn das mit selbstmord verbunden ist , wie schon öfter erlebt, wenn sie hier weg müssen? Das „ichfirstding“ ist einfach ein trugschluss, wenn man sich die lage genau anschaut, sieht man, dass das ganze system nicht nur in europa am kippen ist, genau deswegen, weil jeder nur sich selbst umzingelt. Na klar ist es richtig, sich das teil hier erstmal anzuschauen keine frage, aber auch darunter, die es sich anschauen wollen, können doch genauso unberechenbare leute drunter sein oder ? Das einzige ,was wir machen können: jeder, den es interessiert, versucht sich so umgehend wie möglich ein bild zu machen,
UND ZEIT ZU NEHMEN DAFÜR; und wenn das positiv geklappt hat, einfach ausprobieren: und wenn nicht dann eben wieder gehen. wil sagen ,es geht einfach nicht,dass wir 1,5 menschen hier alles alleine machen, und dann noch den mund halten sollen, nicht so unverschämt zu sein und andere abklopfen, wie ihre konsequenzen den ausschauen aus der allgemeinen empathielosigkeit rauszukommen. Es lässt sch auf jeden fall nie vermeiden, alles abzukriegen, was hier passiert. Ist man hier, kriegt man es auch ab. Ist man nicht hier, kann man natürlich schön weiter verdrängen. Was ist hoffnungsvoller?


Gruss
Malte, Admin


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Bodo
 

Re: Mitmachen und so und wo die Schwierigkeiten sitzen

Beitragvon Matthias » Sa 17. Dez 2016, 11:56

Hallo Kurt,

Denke du bist ziemlich verbittert und siehst nur das schlechte in dem
Menschen. Es gibt mehr gutes als du denkst. Auch scheint es, das du dich
nur richtet auf eine 'Art' von Not: 'die geflüchteten aus deutschen
Einrichtungen'. Die Welt ist groß (und gut), es gibt sehr vieles zu
entdecken. Alle Ehre, das du dich stark machst für einige die Hilfe
brauchen, aber deine postings haben auch eine ziemlich 'archaische' Ton.
Am Anfang dachte ich, das wir irgend übereinstimmen, aber nach diesen
Postings von dir hat sich das geändert. Ich denke nicht, das wir es
zusammen finden können und hab darum kein Interesse in ein weiteres
Kontakt.

Wunsch dir viel Erfolg

LG


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Matthias
Matthias
 

Re: altmodische Flüchtlingshilfe-genau!

Beitragvon Kurt » Sa 17. Dez 2016, 12:07

ALTMODISCH IST OUT;
NEUMO
DISCH IST IN



archaisch:
1. frühzeitlich, vorzeitlich, urzeitlich, geschichtlich,
urgeschichtlich, alt, prähistorisch, altertümlich, antik
2. elementar, ursprünglich





hallo Matthias,

Lösen kannst du damit die probleme an der wurzel nicht.
Ich auch nicht. Ein zusammenkommen hätte dem vielleicht abhelfen können:
Das war meine hoffnung.

Wenn du meinst, dass ich durch solch eine nachricht weniger verbittert bin,
oder mehr "erfolg" habe, irrst du dich, im gegenteil. Ich hatte angenommen,
du hast einen besseren vorschlag, (bringst in schon mit) vor allem,
wie man es aushalten könnte, mitzuerleben,
wie viele menschen um dich und mich herum ein sinnloses schicksal erleiden
oder sogar einen frühzeitigen , sinnlosen tod.

Durch personalisierung der probleme über meines verhaltens- oder meines schreibstils
hast du vielleicht ein ruhigeres "gewissen", wie "schlecht" es doch wäre,
sich dem anzuschliessen, aber an der sache geändert
hast du gar nichts. deine (fehlenden) vorschläge,
überzeugen mich auch nicht.


Deine einschätzung, es gehe mir nur
um diese einrichtungen, greift phil zu kurz

Wenn sich aber niemand, wirklich niemand um die menschen
aus diesen einrichtungen kümmert, darfst du dich nicht wundern,
wenn aus meinen zeilen die absolute überforderung spricht,
wenn du also das ergebnis davon und auch die folgen
völlig unaufgeräumt und unsortiert vor deine
füsse geworfen bekommst.

Phil spass noch beim entdecken des "grossen"
und "guten" in dieser Welt:

Phil mehr. als sich wehren, andere zu fressen
und sich zu wehren, von anderen gefressen zu werden,
bleibt uns nicht

Kurt


flugzeugsturz.gif
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Kurt
 


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