von wegen "Heimfolter-das ist Schnee von gestern"

von wegen "Heimfolter-das ist Schnee von gestern"

Beitragvon admin » Do 7. Apr 2016, 22:05



Haus Maria mit AFD_Behinderten - Entsorgungs- Vorbereitungsprogramm ?


Von wegen: "heute ist alles besser" frühestens wie immer, in 30 Jahren vielleicht, wenn die gegenwärtigen HeimmisshandlerInen und kriminellen "Jugendhelfer" tot sind, wird man sich an das ganze Ausmass heran trauen und erkennen, gerade in Bayern aber auch anderswo, aber das wird niemand von den Gefolterten noch irgend etwas nutzen, vor allem wenn die AFD weiterhin Richtung Machtübernahme marschiert, deren Programm ja unter anderem die Strafmündigkeit ab 12 Jahre beinhaltet..


Kinder werden zum Einschlafen in ihren Betten fixiert oder tagsüber auf Stühlen. Einige verschwinden täglich stundenlang hinter verschlossenen Türen und schlafen in Sperrholzverschlägen mit Luftlöchern. Was klingt wie Horror aus längst vergangenen Zeiten, scheint in vielen deutschen Kinderheimen bis heute Realität zu sein.[...]Insbesondere geistig behinderte Kinder werden in bayerischen Heimen systematisch weggesperrt. [...]Mehr als die Hälfte der 30 größten bayerischen Heime bestätigte, dass sie auf so genannte „freiheitsbeschränkende Maßnahmen“ zurückgreifen.[..] Laut Heimleitung diene die Maßnahme der „Beruhigung, Entspannung und Erholung“ etwa bei Kindern mit Unruhezuständen und aggressiven Tendenzen.[...]

Ohne Unterschrift kein Heimplatz

Doch dann kam der Schock: In allen Einrichtungen, die sie sich anschaute, sollte eine Mutter die Erlaubnis unterschreiben, ihren Sohn einsperren zu dürfen. […] Mit ihrer einmaligen Unterschrift besiegelte sie die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen für ihren Sohn. Bei Minderjährigen braucht es seit einigen Jahren lediglich die Zustimmung der Eltern, während Erwachsene nur nach richterlicher Genehmigung eingesperrt werden dürfen.[...]Das bayerische Sozialministerium bestreitet die Vorwürfe des Rechercheteams.
Ermittlungen wegen Freiheitsberaubung schwer kontrollierbar, was in den Heimen tatsächlich passiert. [...] Kinderheim „Haus Maria“ unter dem Dach des Franziskanerklosters Au am Inn. Es gebe Hinweise, dass dort Kinder ohne Genehmigung eingesperrt würden - teilweise mehr als 22 Stunden am Tag. Schon mindestens zweimal ermittelte die Staatsanwaltschaft im „Haus Maria“ wegen Freiheitsberaubung, mehrfach wurde das Verfahren wieder eingestellt.[...]. Es habe sich jetzt leider herausgestellt, dass beispielsweise so genannte Time-Out-Räume in den Heimen tatsächlich abgeschlossen werden, sagte Staatsministerin Emilia Müller. Dafür wolle sie nun Erklärungen.


der ganze Bericht:

http://www.focus.de/panorama/welt/zwang ... 11567.html



http://www.indianerkommune-forum.de/php ... ?f=82&t=79
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Re: von wegen "Heimfolter-das war früher" - aktuelle Recherc

Beitragvon Kalle » Fr 8. Apr 2016, 08:03

und die bevölkerung schläft. das vierte reich kriecht heran, der politische rückhalt dafür wird zur zeit in ganz europa geschaffen. der kampf von jeder gegen jeden läuft auf vollen touren, die ganze grausamkeit des kapitalismus ist gerade am sich hyperaktuell zu entfalten. wir waren es bisher gewöhnt, direkt und indirekt pflegegeschlagene, heimkinder und psychiatrieinsassen in den erziehungsgefängnissen auf der flucht zu töten, vermeintliche und wirkliche pädophile auch, so sind wir längst daran gewöhnt, nun die flüchtlichte sterben zu lassen um nicht zu sagen zu ermorden. Na toll: "hilfe" ist schon unterwegs. aber vor dem kz bleiben die schwer bewaffneten stehen, man vergesse nie: es sind viele ausgebojmte und zig kinder mit kriegswerfahrungen darunter. knast ab 12? die EU praktiziert längst Folter und Knast für weit unter 12 jährigwe. selbst für säuglinge. auf Lesbos herrschen KZ-ähnliche Zustände, da war manches von früher möglicher weise noch gold gegen, denn hier gibts nicht mal genug zu essen

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Re: von wegen "Heimfolter-das war früher" - aktuelle Recherc

Beitragvon Ralf » Fr 8. Apr 2016, 10:34

MIESBACH LÄSST GRÜSSEN


lange ist es noch nicht her da geschah folgendes:


*"... a'm Bewohner, der reglos am Boden lag und schon gar keine "Krise"
mehr hatte, is der dem auf 'n Hoden g'steigen - ist da 2 Sekunden
d'raufg'standen, in etwa."
"... Bewohner am Hals "fixiert"" "relativ häufig den Kopf des
"Bewohners" gegen die Tür g'stoßen"
Terror in einem psychiatrischen Heim in Bayern !?
Obwohl allein schon **die Einsperrung und Zwangsbehandlung in
psychiatrischen "Kliniken" und "Heimen" Mißhandlung für viele Betroffene schon
den Tatbestand der Folter erfüllt, wird das meistens übergangen
wenn hier wirklich Schläger-Pfleger am Werk waren und ganz offen und ungeniert mit
nackter Gewalt und körperlichen Mißhandlungen, vorgingen wie ein ehemaliger
Mitarbeiter vor laufender Kamera behaptet* würde uns das bei unserem
Wissenstand überhaupt nicht wundern. Selbst ein Prozessausgang egal
wie wird niemals mehr restlos Klarheit schaffen können, was wirklich dort abging,
die Wunden der allein schon durch ihre psychische Degradierung Betroffenen
werden jedoch niemals mehr heilen können

Der Bayrische Rundfunk, und die dpa berichten am Montag, die Süddeutsche
Zeitung schon am 20.02.2010:

dpa:
*Psychisch Kranke misshandelt - Heimleiter angeklagt*

[....]

Die Pfleger sollen den psychiatrischen Patienten unter anderem
Magenschwinger mit der Faust verpasst, sie vom Bett auf den Boden
geschleudert oder ihnen die Arme auf den Rücken gedreht haben. Der
Hauptangeklagte soll als Gründer und Geschäftsführer der Gesellschaft
«Neuer Weg» mit zwei geschlossenen Heimen für „psychisch gestörte“
Erwachsene im Landkreis Miesbach die Anweisung für den Einsatz von
Gewalt gegeben haben. Die Gesellschaft hat eine Rahmenvereinbarung mit
dem Bezirk Oberbayern, der für die Bewohner eine Vergütung von täglich
je 209 Euro zahlt.

Der Staatsanwaltschaft zufolge hat der 51-Jährige für seine
Einrichtungen mit dem weit gehenden Verzicht auf Psychopharmaka für die
selbst- und fremdaggressiven Bewohner geworben. Er habe Anweisung
gegeben, «Krisen schnell und knackig zu beenden». Die Gewaltanwendung
der Pfleger müsse «immer eine Stufe höher sein als die der Bewohner».
Ziel sei es gewesen, die Einrichtungen möglichst kostensparend zu
betreiben. Laut Anklage kam es von 2004 bis 2009 zu weit über hundert
Übergriffen.

[...]

dpa

Quelle:
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenc ... 66814.html

Bayrischer Rundfunk:
Video:
*Misshandlung psychisch Kranker*
(wie immer: aus dem Internet entfernt, ja nicht die "politische korrektness": "heime sind da zum wohle der betroffenen" aus dem ruder laufen lassen)


Video:
*Ein ehemaliger Pfleger packt aus*
(wie immer: aus dem Internet entfernt, ja nicht die "politische korrektness": "heime sind da zum wohle der betroffenen" aus dem ruder laufen lassen)


Bericht:
*Misshandlungsprozess
Angeklagter will Quälereien nicht befohlen haben*

(wie immer: aus dem Internet entfernt, ja nicht die "politische korrektness": "heime sind da zum wohle der betroffenen" aus dem ruder laufen lassen)

Süddeutsche Zeitung:
*Psychisch Kranke getreten und gewürgt*
"Nach der Auswertung von nahezu 150 Zeugenaussagen besteht für die
Staatsanwaltschaft München II kein Zweifel mehr: In den
Behinderten-Einrichtungen des Neuen Weges in Fischbachau und Hausham
sind psychisch und seelisch behinderte Menschen über Jahre hinweg
misshandelt und gequält worden."
...
*"Trotz der vorliegenden schweren Tatvorwürfe - die Staatsanwaltschaft
beschuldigt den ehemaligen Heimleiter Bodo R. sowie drei seiner
Pflegekräfte der "Misshandlung von Schutzbefohlenen sowie der
gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung in insgesamt 107
Fällen"**"*
http://www.sueddeutsche.de/bayern/606/503825/text/
Ralf
 

Re: von wegen "Heimfolter-das ist Schnee von gestern"

Beitragvon Otti » Fr 8. Apr 2016, 13:43

Achso. „Missbrauchsgefahr“- alles klar. Ein treffendes Beispiel wies abgeht hier in Bayern und sicher auch anderswo: In Schliersee hatte eine Mieterin ihr Haus in die Luft gesprengt. Was war passiert?
Die Frau hatte Geldsorgen, Hartz4 Probleme und Jugendamtstress, die Kinder waren geklaut in „Obhut“ aber, so wie die bayerische Presse aufgebaut ist ---professionelle Nachrichtenmanipulation, Nachrichtensperren, Internetzensur, was Behördenskandale anbelangt---werden wir -wenn überhaupt- wohl auch hier nur mit Mühe und unter Risoko der Zerstörung unserer eigenen Unversehrtheit heraus finden können, ob und welche Schweinereien bei der Jugendamtsvorgeschichte hier nun wieder eine Rolle fürs Handeln der Frau gespielt haben. Die Frau ist tot, damit ist schon mal die Hauptzeugin des Skandals im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt. Aus der „Presse“ ist nur zu erfahren, sie habe schon mal versucht, das Haus in die Luft zu sprengen: Warum wieso weshalb „schon einmal“? Darüber kein Wort. Und das ist dann der willkomene „Grund“ warum man ihr die Kinder wegnahm. Eventuelle jahrelange Schikanen und Auseinandersetzungen mit diesem Machtapparat werden nicht genannt. Die Frage ist: kann man einen Menschen durch Behördendrohungen und-Schikanen soweit treiben, dass er nicht mehr leben will?
ACHTUNG: ÄMTERWILLKÜRAUFDECKUNGSFREIE ZONE

Schliersee übrigens von Miesbach nur ein Katzensprung entfernt

Unmittelbar vor der Explosion hatte das Jugendamt zwei aktuell ihrer WARUM WOHL nicht ins Heim zurück gekehrten Kinder abgeholt. Ausserdem wird hier noch berichtet, dass die Mutter bis kurz vor der Tat in der Psychiatrie was wohl? Medikamentös abgefüllt wurde was sinst und aber wie? Z u g e r i c h t e t wurde sie! Nicht von ungefähr sind begehen mehr als 50% aller „Amokläufer“ ihre Taten unter Mredimamenteneinfluss.

Erzählt das mal den Panama Investigations“Helden“, was für Netzwerke da den organisierten Massen Kinderabholscheinbegründungsapparat lenken. Mal sehen, ob und wann sie sich da ran trauen!

Also doppelte körperlich - psychisch Zurichtung der Mutter – einschliesslich ihrer mit Sicherheit bis zum Ende ihres Lebens traumatisierte Kinder – allein schon durch die Prozedur der Abholung - ein explosives Gemisch, das neben finanziellen Problemen zu ihrem
Verzweiflungsschritt beigetragen haben dürfte.

Gäbe es doert unten einene Kinderrechteanlaufstelle, und die Familie vielleicht gekannt, und ihr ihre Last abgenommen, hättet Ihr es vielleicht verhindern können: Deshalb braucht es ein bundesweites alternatives Jugendamts-Watch und Skandal Bekanntmachungsnetzwerk.
Wenigstens das, wenn sie sich schon anmassen zu verbieten, die Heimmisshandelten aufzunehmen, d a s bekannt zu machen, können und werden sie nicht verbieten können. So aber kann das Jugendamt den sachverhalt voll umdrehen und sich selbst als Mittäter an diesem Schicksal unsichtbar machen und sich sogar noch hinstellen und sagen: „seht Ihr, es war gut, dass wir die Kinder da rausgeholt haben, sonst wären sie auch noch verbrannt.“ Die Frage ist nur, warum sollte die Mutter denn das Haus in die Luft jagen, ohne dass man ihr unmittelbar unter möglicherweise jahrelangem Terror vorher die Kinder entrissen hatte?



"MAMA WIR WOLLEN NICHT MEHR INS HEIM ZURÜCK"

Die Mutter ließ sich nach dem gescheiterten Versuch“ freiwillig“ in der Psychiatrie stationär behandeln. Wer prüft das nach,was daran angeblich“freiwillig“ war“ Wer kennt sie nicht die Sprüche wie“ lassen sie sich in der Psychiatrie therapieren, oder wir nehmen Ihnen die Kinder weg“
Die beiden älteren Kinder waren bereits seit längerem in einem Heim untergebracht, kamen lediglich an den Wochenenden nach Hause – so auch diesmal. Als sie aber nicht ins Heim zurückkehrten, wurden sie vom Jugendamt und der Polizei abgeholt. Dabei wurde auch das
Jüngste der drei Kinder mitgenommen.

[dann die REAKTION.]

Gestern verließ Tanja W. die Psychiatrie. „Da sie freiwillig dort war, konnte sie jederzeit gehen“, bedauerte erklärte ein Polizeisprecher. Hatte sie da schon den Entschluss zur Selbsttötung gefasst? Oder hat sie der Verlust ihrer Kinder, ihres Jüngsten, die gesamte ausweglos
scheinende Situation wieder überrollt? [oder beides !!! ] [i]

Die Presse ist natürlich wieder voll dabei das ,Jugendamt zu schützenkein Wort über die genauen vorausgehenden Ereignisse in Sachen Kindernahme oder gar "KINDERKLAU "?
Sprachlich sieht das hier so aus: [i]" Es gab familiäre Probleme!""Achso, die Frau war also „psychisch krank"[i] denkt der naive Arschloch Leser.[i]"Deshalb also hat sie das gemacht".

"Gut dass das Amt die Kinder holte." So werden wahrscheinlich Ursache und Folge auf den Kopf gestellt. Die Leser erfahren gar nichts, was für eine menschliche Tragödie höchstwahrscheinlich wieder das Jugendamt mit auf dem Gewissen hat.

Der Preis für die KinderunternNagelreissescheisse war der Tod der Mutter. Hier sieht man esziemlich deutlich. Andere Eltern, die sterben zum Beispiel sich umbringen, reagieren nicht gleich sondern nach langem, verzweifeltem Kampf

"Gut dass das Jugendamt die Kinder in OBHUT GETÜTET HAT Womöglich hätte sie die Kinder sonst mit Tod gerissen."

Ich weiss eine Lösung aber allein kann ich nichts machen. Genauso, wie ich gegen das Gefangenenlager auf Lesbos nichts alleine machen kann.

"DIESMAL" wenige Tage nach dem angeblichem "ersten Sprengversuch"
verbreitet diese Zeitung plötzlich: handele es sich also um "familiäre Probleme"
Kein Wort über die Kinder, was sie sagen, was sie empfanden , was sie jetzt fühlen.
Höchst wahrscheinlich trifft sie JETZT wohl tiefste Verzweiflung, die es überhaupt gibt

Die Jugendamtstherap-Euter stehen bereit. Sie wissen genau, was für ein Stich ins Herz
das Jugendamt verpasst, wenn es die Kinder weg reisst von zu Hause, denn diese Branche lebt davon, dass sie sich 100 Kinder am Tag einverleibt. Der „therapeutische“ Trost kann nur noch pure Heuchelei sein. Die Mutter ist meiner Meinung nach klar vom Jugendamt mit dahin gebracht worden, wo sie jetzt ist.Auf den Friedhof.
Die Rechtfertigungsschwadrone schwärmen schon aus. Da kommt die Presse ins Spiel. Morgen wird man in der Zeitung lesen, dass das Jugendamt so handeln MUSSTE.

Die Kinder sind kaputt. Für ihr Leben lang. Gut gemacht Scheiss Jugendamt. Da es kaum Berichte über den Jugendamtsterror gibt, glauben die Leute auch, dass es den überhaupt nicht gibt.
"das Jugendamt nahm die Kinder weg, weil die Frau schon mal das Haus anzünden wollte
Andere Lösung hatten diese Irren wohl nicht?Wie heisst es so schön im Jugendhilfegesetz?
das Jugendamt hat Hilfemassnahmen
vor Ort

zu leisten, wenn die Eltern mit ihren Problemen alleine nicht klar kommen.
KEIN WORT ÜBER DAS ZWISCHENMENSCHLICHE LEID, das höchstwahrscheinlich durch die Jugendamtseingriffe mit beeinflusst wurde. Ansonsten ist es ja locker zu verkraften, wenn mal eben kurz das Jugendamt sich die Kinder krallt doch dabei ist das nur ein GLIED einer Eskalation die wie man sieht, die Frau nicht runter bringt, sondern drauf.
Doch runter: ins GRAB - ERDE DRAUF.

Erst wenige Tage war es damals her, dass abermals in Bayern ein Staatsanwalt erschossen wurde.
Ist das denn noch ein Wunder ? Die Entwicklung gerade aber nicht nur in Bayern war und ist abzusehen ist gemeint.

Was hat Strafen eigentlich mit Natur zu tun? Schöne Zeiten stehen da an in Bayern und anderswo.
Doch nicht jeder kann so flexibel reagieren, wie es nötig wäre. Dazu müsste man Gummimensch sein.Die Menschen werden sich noch wundern was da noch alles ansteht in absehbarer Zeit
Der Presse aber kann man kein Wort glauben, so jugendamtbeschönigend wie sie die Sachen darstellt, denn sie handelt ÄMTERKONFORM. Denn sie lebt von den Ämternund die Ämter leben von ihr, doch die Realität sieht meistens ganz anders aus.Wie viele Tote Kinder und Angehörige muss es eigentlich noch geben um dieses unmenschliche System aufrecht zuerhaltenbis die Unmenschinstitution Jugendamt endlich abgeschafft und durch ein freiwilliges
Selbstbstimmungsrecht -Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Betroffenen ersetzt wird?

http://www.merkur.de/lokales/miesbach/m ... 59963.html

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Re: von wegen "Heimfolter-das ist Schnee von gestern"

Beitragvon Flameic » Fr 8. Apr 2016, 13:59

Ja, das sehe ich auch so.
Es ist ja auch so, dass selten die Presse tatsächliche Lügen verbreitet. So dumm ist die Presse nicht. Wenn die Presse "lügt" dann dadurch, dass sie Informationen so selektiert und plaziert, dass beim Leser ein falscher Eindruck entsteht. Die "Lüge" entsteht also erst im Gehirn des Lesers, der aus den erhaltenen wahren Informationen die gewünschten falschen Schlüsse zieht.

Jüngstes Beispiel:
Im Zusammenhang mit den Panamapapers wird ständig der Name genannt und sein Gleichzeitig wird gesagt, dass der Name Putin in den Papieren überhaupt nicht vorkommt. Obwohl auf diese Tatsache hingewiesen wird, wird sich beim Leser der Name Putin mit Steuerhinterziehung und Geldwäsche assoziativ verknüpfen.
Man hätte aber mit dem gleichen Recht jeden Namen, der in den Papieren nicht vorkommt, erwähnen können. Zb Obama oder Merkel Hat man aber nicht. Obwohl es sicher einige Merkel oder Obamafans geben wird, die in den PanamaSumpf verstrickt sind.

Ähnlich läuft ja "Berichterstattung" über kinderrechtliche und auch pädophile Themen.
Zb. wurde im Zusammenhang mit Edathy ständig der Begriff "Canadischer Kinderpornoring" gebraucht und damit beim Leser ganz bestimmte Assoziationen angetriggert. Man hat aber auch gesagt, dass das Material nicht strafbar war. Der Leser verknüpft, dass Edathy ein schlimmer "Kinderschänder" sei, aber so gerissen , dass ihm die Justiz nichts anhaben kann, und fordert deshalb schärfere Gesetze gegen solche Typen oder gleich die Lynchjustiz.

Unsere Presse lügt nicht (jedenfalls selten). Aber trotzdem lässt sie im Kopf des Lesers unter Umständen erlogene Bilder entstehen. Ich finde das recht perfide, weil es schwerer zu durchschauen ist. Man muss da wirklich sehr bewusst und wach sein, wenn man sich gegen diese Art von Manipulation schützen will.
Flameic
 

Re: von wegen "Heimfolter-das ist Schnee von gestern"

Beitragvon Tazhasser » Di 19. Apr 2016, 14:58



im Friesenhof
mit dem Kopf gegen die Wand?


Laufrunden um einen Acker vor einem fahrenden Auto, mit körperlicher Kraft herbeigeführte Fixierungen, Kontaktsperren, eine Woche lang ungewürzter Grünkohl ohne jegliche Beilagen: Zwei ehemalige “Friesenhof“-Bewohnerin schildern im Untersuchungsausschuss ihre Erfahrungen in dem mittlerweile geschlossenen Mädchenheim in Dithmarschen. Insbesondere in dem Eingangshaus der Jugendhilfe-Einrichtung für Mädchen, dem Haus “Nanna“, soll zu fragwürdigen pädagogischen Mitteln gegriffen worden sein. Im Fokus der Aussagen der beiden jungen Frauen, die bereits früher öffentlich in Medien Auskunft gaben: Der über lange Jahre in der Heimleitung des “Friesenhofes“ beschäftigte Bernd P.


Er soll den Zeuginnen zufolge maßgeblich viele der Strafaktionen angeordnet haben. „Er war sehr aggressiv, hat uns angeschrien, beleidigt, erniedrigt“, berichtet eine heute 21-Jährige, die 2008 in das Eingangshaus “Nanna“ gebracht wurde. Auch die zweite Zeugin, eine 22-Jährige, die ein Jahr später in die Friesenhof-Einrichtung kam, spricht mehrmals davon, „Angst“ vor Bernd P. gehabt zu haben. Sie schildert den ehemaligen Geschäftsführer im “Friesenhof“ ebenfalls als „streng“ wie bei der Bundeswehr. Er habe „meistens geschrien“ und war „beleidigend“ — unter anderem habe er die Mädchen oft als “Jungs“ und „Männer“ angesprochen.

Vor allem sein Name fällt mehrmals in ihren Aussagen und ihren Antworten auf die Fragen der Abgeordneten im Untersuchungsausschuss. Die 21-Jährige berichtet, sie sei von ihm sogar mit dem Kopf gegen die Wand gestoßen worden, und er soll auch mit dabei gewesen sein, wenn Mädchen mit hinter dem Rücken fixierten Armen bis zu 20 Minuten auf den Boden gedrückt wurden. Das geschah laut den beiden Zeuginnen „mehrmals wöchentlich“ und wurde von fast allen Betreuern ausgeübt.

Stundenlanges Aussitzen und einwöchige Isolierungen

Weitere fragwürdige Methoden, die laut den beiden ehemaligen Bewohnerinnen auch zur Tagesordnung bei Regelverstößen gehörten und die oft kollektiv auf alle Haus-Bewohnerinnen übertragen wurden: Bis zu 100 Liegestütze, Joggingrunden um ein Feld vor einem von Betreuern gelenkten Auto, Kontrollen und Verhinderung von ein- und ausgehender Post, Kontaktverbot zu Jugendämtern oder eine Woche ungewürztes Grünkohl-Essen für alle, nachdem einige Mädchen weggelaufen waren.

In einem Fall, so die 22-jährige Zeugin, „mussten wir 18 Stunden auf dem Boden sitzen“. Der Grund für das, nur von der Nachtruhe unterbrochene sogenannte Aussitzen: Eine Bewohnerin hatte Süßigkeiten geklaut. Auch einwöchige Isolierungsaufenthalte in einem Zimmer seien oft verhängt worden. Auf Anordnung von Bernd P. habe sie dort zudem einen dreiseitigen Brief über ihr Fehlverhalten niederschreiben müssen. „Ich musste das mehrfach schreiben; so oft, bis es ihm gefallen hat.“

„Euch glaubt sowieso keiner“

Die Möglichkeit, sich etwa beim Jugendamt oder der Heimaufsicht in Kiel zu beschweren, habe es nicht gegeben, berichten die beiden. Ihnen sei beschieden worden: „Euch glaubt sowieso keiner“. Verbunden worden sei dies mit der Drohung, jede, die beispielsweise bei Jugendhilfegesprächen „unliebsame Schilderungen“ macht, als Lügnerin hinzustellen und als Strafe für eine gesetzliche Betreuung zu sorgen.

Unterschiedlich schildern die beiden Zeuginnen, die zwischen 2008 und 2010, zu verschiedenen Zeitpunkten im Haus “Nanna“ waren, die Kontrollen bei ihrer Ankunft im “Friesenhof“: Während sich die eine gänzlich entkleiden und auch ihre Unterhose „bis zu den Knien runterziehen und einmal hochspringen musste“, durfte die andere ihre Unterwäsche anbehalten. Auch im Hinblick auf die Kleiderordnung in dem Haus gibt es verschiedene Berichte: 2008 seien Jogginghose und nummeriertes Sweat-Shirt Vorschrift gewesen, sagt die eine aus, während die später in die Einrichtung Gekommene nur von dem Verbot aufreizender Kleidung zu berichten weiß.

„Ich war erstaunt, dass dies eine offene Einrichtung ist“

Insgesamt sei das Haus eine geschlossene Einrichtung gewesen, sagen beide — auch wenn sie in Bezug auf verschlossene Türen und Fenster unterschiedliche Erfahrungen schildern. Es sollen aber, so wieder Einigkeit, zeitweise einige Zimmer und Flure mit Videokamera und Alarmanlagen überwacht worden sein, und unbeaufsichtigte Außenkontakte seien nahezu vollständig unterbunden worden. Von Betreuern mitgehörte und gegebenenfalls bei Schilderung von Beschwerden unterbrochene Telefonate mit den Eltern seien zweimal die Woche erlaubt gewesen.

„Ich war erstaunt, als ich erfahren habe, dass dies eine offene Einrichtung ist“, sagte die 22-jährige Zeugin: Sie war nach ihrem Einzug in den “Friesenhof“ über Wochen davon ausgegangen, sich in einer geschlossene Einrichtung zu befinden.

“Friesenhof“-Betreiberin beruft sich auf Auskunftsverweigerungsrecht

Im Anschluss an die Befragung teilte der Ausschuss mit, dass sich die ehemalige Betreiberin der “Friesenhof“-Einrichtungen, Barbara Janssen, angesichts der gegenwärtig gegen sie anhängigen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren auf ein umfassendes Auskunftsverweigerungsrecht berufe. Deswegen kommt es nicht zu der am 2. Mai geplanten Vernehmung von Janssen.


https://www.landtag.ltsh.de/aktuell/ada ... eugen.html
Tazhasser
 

Re: von wegen "Heimfolter-das ist Schnee von gestern"

Beitragvon admin » Di 19. Apr 2016, 15:40

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