was ist falsch an der liebe

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Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von admin » Mi 25. Nov 2020, 23:40

Lieber Feigling

eigentlich schade, dass du kneifst-

meistens kneifen menschen aus vorgeschobenen gründen, aber mit den wirklichen gründen rücken sie nicht raus-

ich weiss nicht, ob wir beide uns leisten können, so uneinig auseinander zu gehen, weil du sagst ja selber, wie rar aktive nichtmitläufer in einer erhofften gemeinschaft sind.

eine rose hat schon ihre selbstbestimmung verloren, wenn du sie pflückst und anderen sonstwohin steckst. Ich hoffe, sie hat wenigstens ein paar fette dornen- und piekst richig zu für das, was man ihr angetan hat.

Da jedoch das bewusstsein der rose wahrscheinlich anders gestaltet ist, wie das von menschen, ist es kein guter vergleich, ihr die fähigkeiten zu unterstellen, die du hättest, wenn du nicht so erbärmlich kneifen würdest. So würdest du wahrscheinlich niemals einen konflikt mit mehreren strassenverlorenen/verfemten/geächteten aushalten, wenn du schon hier das bischen konfrontation nicht auszuhalten scheinst.

Ich frage mich, was deine "ziele" sind, die du erreicht hast. Für mich und die, die mich(dich?) brauchen und überfordern, hast du jedenfalls nichts erreicht, ausser ein bisschen interesse geheuchelt und dann zeit geklaut. Ich habe nämlich einiges liegen lassen, um mit dir zu schreiben.

Die menschen, die zu mir flüchten, haben dich auch nicht erreicht. Das heisst, dein lebensmodell unter anderem für sie ist öffentlich nicht bekannt. Das wär aber mal was, sicher würden dann nicht so viele krepieren, wenn sie zu dir könnten. Deshalb sage ich dir, ein dach überm kopf, genug zu essen , kleidung, med. versorgung kommt VOR sexualität. Sex ist so gesehen erstmal sekundär. Es geht einfach ums nackte überleben. Darüber wollte ich eigentlich mit dir reden.

Bei mir ist es anders. Immerhin funzt die mundpropaganda unter ´den betroffenen ganz gut, und ein plätzchen für fast jeden habe ich immer. Das erwarte ich auch bei allen, die ich ernst nehmen möchte. Also ein weglaufhaus scheint es nicht zu sein, das du erreicht hast, existenziell möglich zu machen. Aber von "gemeinschaft" schwafeln, das kannst du. Das ist gruselig!

Du bist viele, wenn nicht fast alle. Und ich bin dein spinner, auf den du deine weissichnichtwasalles übertragen kannst. Schade und scheisse. Mein fehler, nicht deiner. Na super.

Vielleicht ist auch alles zwischen uns nur ein einziges missverständnis. Es geht zum Beispiel überhaupt nicht darum, ob eine liebe in der verantwortung für die ganze menschheit ist- Das ist nur ein völlig abstraktes Geschwafelsegment. Was heisst denn das für dich: Verantwortung?. Ja wer hat denn verantwortungskraft, wenn nicht die liebenden?

Es geht darum, dass "liebe" heute so gestaltet ist, dass sie keinen platz hat für dritte, auch nicht im sozialen sinne. Es geht darum, dass "liebe" blind macht für die menschen, die keine liebe haben.

Ich behaupte, dass im kapitalismus "liebende", hauptsächlich über feindbilder und sündenböcke zueinander finden und sich "verlieben"

Was sich heute "liebe" schimpft, würde deschner sicher als Mord an anderen bezeichnen. Ich sehe das ähnlich. Heutige liebe geht über leichen. Sie ist das resultat von konkurrenz zwischen denen, die schneller, reicher, schöner, jünger sind und denen , die es nicht sind.

Vielleicht solltest du begriffspsychologe werden, ansätze zur diagnostik hast du ja´dauernd gezeigt. "Reife", "Unreife", und Verwirrtheit". Hauptsache, du bleibst selber klar im kopf dabei und triffst niemals auf jemand, der dir klar macht, das solche begriffe schon als krasse gewalt erlebt werden können. gerade von denen, die doppelt gebrochen werden, erst als kinder, durch entzug und nicht zutrauen lieben zu können und dann durch ausgrenzung und ächtung, empahieverlust und gemeinschaftsunfähigkeit
als folgen davon



aus heul doch.jpg
aus heul doch.jpg (59.08 KiB) 31-mal betrachtet

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von Walden-MB » Mi 25. Nov 2020, 07:56

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.
Und sie ist das nicht erst dann oder dadurch wenn sie den Zweck erfüllt den Jemand mit ihr verbindet.
Eine Rose ist eben auch dann eine Rose wenn die mit ihr beschenkte nicht auf die Liebeswerbung eingeht.

Und so ist die Liebe zwischen zwei Menschen auch nicht in der Verantwortung für die ganze Menschheit - wenn überhaupt ist die ganze Menschheit in der Verantwortung für diese Liebe in dem sie diese einfach sein lässt.

Jedenfalls bin ich jetzt hier raus. Ich bin ein Mensch der Tat und das Wort ist für mich der Schlüssel der Gemeinschaft öffnet. Aber wo derartige Begriffsverwirrtheit gepflegt wird wie das hier der Fall ist - kann schwerlich etwas bis zu einer effektiven Kooperation reifen.
Ich habe mich in meinem Leben nie damit abgefunden nur Manifeste und Pläne zu produzieren. Ich habe gemacht und auch meine Ziele erreicht.
Ich frage mich auch selbstkritisch warum das meist im verantwortenden Alleingang erfolgt war. Letzteres mag auf der Erfahrung beruhen dass gute Kooperationspartner rar - und Trittbrettfahrer unter jedem Stein hervorkriechen. Um das Mehr an gemeinsamer Stärke auch in eine effektive Bewegung umsetzten zu können müssen ja zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Man muss nicht nur am Seil in die selbe Richtung ziehen - der Partner sollte dabei auch mehr tun als nur über Kraft zu reden.
Leute die nur besser zu wissen glauben in welche Richtung und wie stark ich ziehen solle (ohne dies nachvollziehbar begründen zu können) gehe ich lieber aus dem Weg.

Hiermit überlasse ich also dieses Forum wieder seiner geistigen Totenstarre und dem Ego seines Verantwortlichen.
Ich wünsche viel Erfolg gleichwohl ich diesen für sehr unwahrscheinlich halte.

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von antiHunter » Mi 25. Nov 2020, 03:24

LIEBE UND SEX OHNE SOZIALE VERBINDLICHKEIT UND OHNE POLITISCHES ENGAGEMENT
ZUGUNSTEN DER GLEICHBERECHTIGUNG ALLER
IST KEINE LIEBE UND AUCH KEIN SEX,
SONDERN PURE GEWALT


Irgendwie kommt mir das mehr oder weniger bewusste Falschverstehen und der Versuch des Schiebens in die rechte Ecke dieses Ansatzes genau so vor, wie wenn jemand einen "Pädo" in die Vergewaltiger_Ecke schieben möchte. ><Damit DER sich von vornherein rechtfertigen soll, wie er lebt. Möge sich doch der*die Beitragschreiber*in mal selber rechtferigen, wie ER/SIE lebt und wie Engagement eigentlich aussieht. Ich habs jedenfalls anders verstanden, nämlich, dass die angeblich "befreite-"verliebte" "Fickerei" im Kapitalismus nun absolut nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun hat, sondern genauso diese von Oberflächlichkeit, Maschinismus, Egoismus, Macht und Herrschaft, Isolation, Abstand, Selektion, Eugenik und Ausgegrenztheit bestimmte Gesellschaft verursacht und verfestigt, die wir jetzt haben: es geht also gerade NICHT darum, irgend welchen Mernschen etwas aufzuzwingen, sondern, um einen Konsens zu ringen, bzw. sich darauf einzulassen, mit dem ALLE leben können, UND lieben dürfen, durch den NIEMAND ausgegrenzt wird, so, wie wir das heute haben. Aber auf den möchte sich der Herr- vielleicht aus ganz simplen Berufs-. Macht,-oder anderen Gründen eben gerade NICHT einlassen.

antiHunter

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von Schwafelotto » Di 24. Nov 2020, 17:57

ich denke, ein zehnjähriger kann genauso gut verstehen, wenn ich ihm erkläre, dass ich es scheisse finde, wenn manche haben und dürfen und andere nicht. Und dass genau diese tatsache auch die art und weise stark beeinflusst wie sexualität gelebt und empfunden wird. Da gibt es nämlich verschiedenste formen und anlässe. Kommt sicher auf die Umstände an, ob oder was gerade anzieht und was nicht. Die leute können sich auch feiernd besaufen, dass sie (zB durch wegschauen) gerade wieder jemand umgebracht haben und dann in die kiste gehen um das "extatisch" zu feiern. andere würden das vielleicht als beschneidung ihrer sexualität" darstellen dann wohl an, was für eine "befreiung /tätigkeit. Würdest du das ok finden? Genauso wird das zehnjährige wesen kapieren, wenn ich ihr/ihm erkläre, dass die eifersucht, der neid, und die entbehrung/sehnsucht eines einzigen menschen ausreicht, eine gerade lieb gewonnene beziehung zu denunzieren und zu zerstören. Und welche konsequenzen das haben könnte, damit das nicht passiert. Das sind doch die fragen in sachen sexualität und deren p o l i t i s c h e wegbereitung


Habs hier also schon mal versucht zu erklären. Warum ständig die Forderung nach" Sex und Porno first?" Kids sind also unkritisierbar? Phil Spass dabei ! Warum gehts Dir hier so vorherrschend immer wieder um sex, wo noch nicht mal die selbständigkeit, selbstbestimmung, mündigkeit, materielle Unabhängigeit, bewegungsfreiheit, ausgangsfreiheit, versammlungsfreiheit, aufenthaltsfreiheit , entscheidungsfreiheit, lernfreiheit der Kids gesichert ist? Was heisst das denn? Sex einfach laufen lassen, egal mit welchem bewusstsein, mit welcher angst (vor verfolgung) egal, mit welcher gewöhnung an was für eine kapitalistische scheisse auch immer? Und morgen früh wieder in die Zwangsschule, bei ätzenden eltern oder anderen erziehenden mistkerll*innen leben, zur waffe greifen oder Hunger leiden? Oder zusehen, wie andere verhungern? Aber Hauptsache sex? Nö du, da hab ich schon was dagegen



Wenn zwei (gerne auch Kinder) miteinander Sex machen die sich total lieb haben...



Dann haben sie erstmal nur sich "total lieb"
und das hält dann meistens ein leben lang an,
auch wenn die partner*innen oft wechseln
oder auch nicht

Echt völlig "unbraun",
worauf das hinaus läuft
sieht mensch ja heute:

Sie haben immer nur einen total lieb
andere haben sie dann nur "sekundär lieb"
wenn überhaupt
oder grenzen sie aus

tolles modell:
der "rest" der menschen kann sehen wo sie / er bleibt
kann doch verrecken

wie blind muss mensch sein,
um das nicht zu sehen?
nun sag nur noch "das ist das idealmodell
für die zukunft- so soll es sein"

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von walden-mb » Di 24. Nov 2020, 17:35

LIEBE UND SEX OHNE SOZIALE VERBINDLICHKEIT UND OHNE POLITISCHES ENGAGEMENT
ZUGUNSTEN DER GLEICHBERECHTIGUNG ALLER
IST KEINE LIEBE UND AUCH KEIN SEX,
SONDERN PURE GEWALT

So da ist sie nochmal... die Anstössin des Ärgernisses...

Soziale Verbindlichkeit - politisches Engagement zugunsten von Gleichberechtigung
Sorry - aber das ist nichts anderes als Geschwafel das in der Behauptung mündet es sei ansonsten Pure Gewalt.


Wenn zwei (gerne auch Kinder) miteinander Sex machen die sich total lieb haben...
dann wäre das nach Deiner Definition "pure Gewalt" - sobald die (Kids) dabei nicht sozial verbindlich drauf sind (Sozial verbindlich? Ehe oder was? - morgen musst Du das wieder machen? was soll ich mir da unter Verbindlichkeit vorstellen?) politisch engagiert sind (Statt zusammen Pornos gucken - Parteibücher? und wenn ja von welcher Partei?) und auch gerade keinen Grund sehen an so was wie Gleichberechtigung einen Gedanken zu verschwenden.
Das Beispiel könnte ich jetzt auch mit einem Liebespaar am Amazonas durchdeklinieren und käme zu dem selben Ergebnis:

Deine Forderung/Erwartung ist hohles Geschwafel das zudem - wie soeben gezeigt - nicht einmal allgemeine Gültigkeit hat.

Mehr gibt´s dazu auch nicht zu sagen. Ich denke - also bin ich... hier falsch.

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von schwafelotto » Mo 23. Nov 2020, 22:57

"Sachlichkeit" als einschüchternde Totschlagfloskel,
wenn sie keine konkreten Inhalte hat


Ich denke mal dass ein Zehnjähriger in der Lage ist die (von mir gegebene Definition) von Liebe zu verstehen.
Liebe als Zugewandtheit (Bezogenheit - "to care") plus Sexualität.


"to care"? Was ist das für dich? Könnte fast aus meiner philosophie-kiste entwendet worden sein


ich denke, ein zehnjähriger kann genauso gut verstehen, wenn ich ihm erkläre, dass ich es scheisse finde, wenn manche haben und dürfen und andere nicht. Und dass genau diese tatsache auch die art und weise stark beeinflusst wie sexualität gelebt und empfunden wird. Da gibt es nämlich verschiedenste formen und anlässe. Kommt sicher auf die Umstände an, ob oder was gerade anzieht und was nicht. Die leute können sich auch feiernd besaufen, dass sie (zB durch wegschauen) gerade wieder jemand umgebracht haben und dann in die kiste gehen um das "extatisch" zu feiern. andere würden das vielleicht als beschneidung ihrer sexualität" darstellen dann wohl an, was für eine "befreiung /tätigkeit. Würdest du das ok finden? Genauso wird das zehnjährige wesen kapieren, wenn ich ihr/ihm erkläre, dass die eifersucht, der neid, und die entbehrung/sehnsucht eines einzigen menschen ausreicht, eine gerade lieb gewonnene beziehung zu denunzieren und zu zerstören. Und welche konsequenzen das haben könnte, damit das nicht passiert. Das sind doch die fragen in sachen sexualität und deren p o l i t i s c h e wegbereitung

Also gebe ich die Frage nach der Verständlichkeit für jüngere Menschen mit Blick auf Deinen "Liebes-Forderungskatalog" an Dich zurück. Um den verbal verstehen (inhaltlich gibt's da ja tatsächlich nichts was man verstehen können sollte) zu können muss man deutlich mehr Begriffe ihrer Bedeutung zuordnen können.



also DAS verstehe ich gerade nicht. Das liegt wohl daran dass ich kein kind mehr bin. Lass mich raten: du meinst wohl, Du kapierst nicht, was man sowieso nicht kapieren kann, weil es nix dabei zu kapieren gibt?


Wobei mich das manipulative/indoktrinierende Moment gerade mit Blick auf einen hier unterstellten jungen Leser dann aber auch erst recht aufregt.



woran erkenne ich denn, was eine manipulatiuon/indoktinierung ist und was nicht?


Der Verweis auf den Aspekt der Entfremdung war hier für eine argumentative sachliche Kritik nötig.
Auch um aufzuzeigen dass der "Forderungskatalog Lieben" sich der selben Abspaltungen bedient wie sie schwarze und braune Ideologen praktiziert haben.



regt mich erst recht auf. Ich kapiere einfach nicht was du meinst.


Lediglich Deine ideologische Zielsetzung ist eine Andere (was dies anbelangt könnte man auch zwischen Schwarzen und Braunen unterscheiden - wobei Dein "Forderungskatalog" dann aber bedenkliche Nähe zu dem Braunen käme.)


warum?
weil ich wil,l dass kids endlich ernst genommen werden?
und ihre elementarsten belange in sachen leben lieben und lernen umgesetzt werden?
das soll braun sein? aber hallo!

was ist denn dann das , was wir jetzt haben ?



gibts denn irgendwo eine wohl verstandene so formulierte forderung oder gar ihre umsetzung dass man sagen könnte, in welche richtung sie tendieren würde? ich vermute mal, du hast dich gar nicht richtig damit befasst, wie der forderungskatalog ausschsaut und welchen rahmen wir als erwachsene dafür setzen sollten. Nämlich den, dass nichts uminterpretiert, ausgenutzt, ausgebeutet, und vereinnahmt werden kann.



Ob man nun den Begriff "Gesellschaft" benutzt oder "Volksgemeinschaft" ist sich ziemlich gleich (wenn man ignoriert dass der Begriff Volksgemeinschaft in sich irreführend ist - Da ein Volk ja nur in winzigen Ausnahmen eine Gemeinschaft bildet, deren Charakter ja gerade darin besteht dass alle Individuen zueinander in persönlicher Beziehung stehen.)

Also gerade dem Jungen Leser wird man wohl am besten gerecht in dem man klare, verständliche und vor allem sachlich korrekte Aussagen macht. Geschwafel will in der Regel ein falsches Bild vermitteln. Entweder vom Sachverhalt - oder vom Verfasser.

Gruss
vom schwafelotto

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von Walden-MB » Mo 23. Nov 2020, 16:48

Ich denke mal dass ein Zehnjähriger in der Lage ist die (von mir gegebene Definition) von Liebe zu verstehen.
Liebe als Zugewandtheit (Bezogenheit - "to care") plus Sexualität.

Also gebe ich die Frage nach der Verständlichkeit für jüngere Menschen mit Blick auf Deinen "Liebes-Forderungskatalog" an Dich zurück. Um den verbal verstehen (inhaltlich gibt's da ja tatsächlich nichts was man verstehen können sollte) zu können muss man deutlich mehr Begriffe ihrer Bedeutung zuordnen können.
Wobei mich das manipulative/indoktrinierende Moment gerade mit Blick auf einen hier unterstellten jungen Leser dann aber auch erst recht aufregt.

Der Verweis auf den Aspekt der Entfremdung war hier für eine argumentative sachliche Kritik nötig.
Auch um aufzuzeigen dass der "Forderungskatalog Lieben" sich der selben Abspaltungen bedient wie sie schwarze und braune Ideologen praktiziert haben.
Lediglich Deine ideologische Zielsetzung ist eine Andere (was dies anbelangt könnte man auch zwischen Schwarzen und Braunen unterscheiden - wobei Dein "Forderungskatalog" dann aber bedenkliche Nähe zu dem Braunen käme.)
Ob man nun den Begriff "Gesellschaft" benutzt oder "Volksgemeinschaft" ist sich ziemlich gleich (wenn man ignoriert dass der Begriff Volksgemeinschaft in sich irreführend ist - Da ein Volk ja nur in winzigen Ausnahmen eine Gemeinschaft bildet, deren Charakter ja gerade darin besteht dass alle Individuen zueinander in persönlicher Beziehung stehen.)

Also gerade dem Jungen Leser wird man wohl am besten gerecht in dem man klare, verständliche und vor allem sachlich korrekte Aussagen macht. Geschwafel will in der Regel ein falsches Bild vermitteln. Entweder vom Sachverhalt - oder vom Verfasser.

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von admin » So 22. Nov 2020, 17:29

mmh

iwie hab ich das gefühl, du gehst auf meine argumente gar nicht ein.
woher willst du wissen, dass ich nur "rummosere"?

von mir weiss ich , dass das absolut nicht der phall ist
von dir weiss ich das aber nicht!

kannst ja mal kinder und jugendliche fragen,
ob sie murx oder hegel verstehen

sorry aber zu mehr reichts grad nicht

dein letzter satz ist ok
könnte auch "meiner" sein.
hast du den von mir geklaut?

muss mich leider grad sehr intensiv
mit der umsetzung meiner eigenen angeblichen "bildungsfeindlichkeit"
beschäftigen

lg
unbekannter!!!

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von Walden-MB » So 22. Nov 2020, 08:15

Du verstehst nicht was Entfremdung und Abspaltung ist, bedeutet und mit dem Menschen macht.
Jetzt verstehe ich wenigstens warum es Dir nicht gelingt zu einer tragfähigen Kritik an den herrschenden Lebensverhältnissen (wenn man das überhaupt Leben nennen will) zu gelangen und in einem blossen Protest stecken bleibst.

Was Liebe anbelangt habe ich die Problematik der Entfremdung hier ja sogar skizziert - womit eigentlich die Fragen Deines letzten Beitrags bereits beantwortet gewesen wären.

Auch Deine Kapitalismuskritik kann es nicht über Antihaltung hinaus schaffen, wenn Du Marx gar nicht verstehen kannst, weil dieser mit einem auf Hegel aufbauenden Entfremdungsbegriff argumentiert.

Mit Antihaltung kannst Du Niemanden überzeugen. Da erntest Du bestenfalls ein Achselzucken. "Ok - der findet das scheisse - na und? - ich kann ja nichtmal nachvollziehen warum er das scheisse findet - (wie sollte ich dann zu der Selbsterkenntnis finden dass ich es eigentlich auch scheisse finden würde, wenn ich verstehen würde was es mit mir gemacht hat - damit ich es erstmal nicht scheisse finde...)"
Du erreichst also nur Leute die es eh schon scheisse finden. Die zu belabern ist aber ein reines Eulen nach Athen tragen...

Selbst Kinder freuen sich dann nur mal über die Anteilnahme - werden dann aber auch "vernünftig" im Sinne des Systems, weil dessen Struktur immerhin allgemein anerkannt ist und dadurch Halt verspricht, den ansonsten nur eine auf Verstehen basierende Kritik (gegen das System) geben könnte.
Im Übrigen bleiben halt ein paar Opfer übrig - die ich nicht als Systemsprenger bezeichnen würde sondern als Kollatoralschäden des Systems. Passive Opfer deren Verständnis(fähigkeit?) noch nicht einmal zur primitiven Reaktion der Anpassung gereicht hat.
Mit der blossen Unterstützung der Antihaltung erreichst Du höchstens dass einige sich dann mal mit Gewalt gegen das System zur Wehr setzen und diesem damit selbst die Argumente für Freiheitsbeschneidungen aller Art und Repression auf dem Silbertablett in die Habd drücken.

Hast Du ja an anderer Stelle mit Deiner Bildungsfeindlichkeit auch erreicht! Die wahrscheinliche Reaktion von Jemanden der Dich liest wird sein: "Also brauchen wir die Schule weil wir sonst irgendwann keine kompetenten Leute mehr haben..."
Die überlegtere Herangehensweise bestünde darin darauf hinzuweisen dass durch freies Lernen ein Mehr an Bildung entsteht - weil man sehr schnell und leicht lernt, wenn man sich für die Sache interessieren darf.

Re: was ist falsch an der liebe

Beitrag von admin » So 22. Nov 2020, 02:04

LIEBE UND SEX OHNE SOZIALE VERBINDLICHKEIT

ja - soweit gehe ich mit -


wie "soweit?

auch wenn ich Liebe und Sex nicht trennen - sondern Liebe als "Bezogenheit und Sexualität" definiere.


umgekehrt nicht?

Und in dem ich das tue muss ich mich sogar selbst kritisieren - weil "soziale Verbindlichkeit" auch sehr eng ausgelegt werden könnte.
Vor 100 Jahren hätte hier jemand sinngemäß gelesen: "Erst heiraten - dann ficken".
Das ginge mir schon wieder zu weit, was den Anspruch auf Verbindlichkeit anbelangt - Aber dass es nicht nur um den "Spaß im Augenblick" bei Liebe geht - soweit bin ich dabei.


natürlich sollte spezifiziert werden, was unter "sozialer verbindlichkeit" zu verstehen ist. zum beispiel aktiv und sichtbar dafür stark machen/organisieren, dass alle menschen einen minimalen lebensstandard einschliesslich liebe geniessen dürfen. Und nicht nur man selbst, weil man vielleicht besondere tricks oder bestimmte privilegien drauf hat. Für mich ist es gerade NICHT eine heirat, aber auch NICHT ficken und sonst meistens erstmal gar nichts.

UND OHNE POLITISCHES ENGAGEMENT
Ja - und genau das wäre jetzt "Ich mache beim Ficken die Augen zu weil ich "an Österreich denke" - oder daran dem "Führer Kinder zu schenken" oder egal was - das genau genommen rein gar nichts mit der Bezogenheit und Sexualität hier und jetzt zu tun hat.



Ich merke schon du greifst vor mit böswilligen inhalten, um eine eine geniale forderung ins lächerliche zu ziehen. statt mal nachzufragen oder vorzuschlagen was hier bezweckt sein könnte. Zum beispiel: "wenn ich jemand liebe, werde ich auch dafür sorgen dass es ihm gut geht." Oder: wenn ich für alle mitdenke, werden auch mehr menschen - die genau so denken, auf mich zu kommen, die mich lieben. Oder: "wenn nur ein einziger mensch auf der welt, meine Liebe nicht akzeptiert, kann er sie schon zerstören." Oder es ist einfach unerträglich/nicht auszuhalten (nicht nur aus sexuellen gründen"), dass menschen verhungern oder auf der flucht vor den liebeskillerschwadronen ihr leben verlieren"


ZUGUNSTEN DER GLEICHBERECHTIGUNG ALLER
hier genau das selbe. Was haben "der Weltfrieden" und die "Gleichberechtigung" - mit meiner gerade stattfindenden Bezogenheit und Sexualiutät mit meinem Partner zu tun? Das ist alles "außerhalb" in diesem Moment "weit weg"..



Ganz simpel: es ist eine fixierung auf
eine einzige person, die vorrang bekommt vor allen anderen, die anhält, bis sie endet. Und dann kommt schon die nächste. Und genau diese sorgen dafür, dass alle anderen menschen mindestens eine zweitrangige bedeutung für mich haben, wenn überhaupt eine.Und deshalb geht diese "sexualität" massenhaft über leichen.


Gar nichts - man könnte die Liste der "sicherlich wünschenswerten Dinge" sogar beliebig verlängern. Warum nicht auch an den Umweltschutz und das Klima denken... oder den Papst (wenn man Religiot sein sollte) - oder Marx und Lenin... oder an die Ziehung der Lottozahlen.


dran denken? damit änderst du nichts! Null.


IST KEINE LIEBE UND AUCH KEIN SEX,
SONDERN PURE GEWALT

Nein wenn ich an all diesen Schmarrn - den Du forderst - man müsse an ihn in der Liebe denken - bei der Liebe denken würde - dann wäre es keine ganzheitliche Liebe mehr.



"dran denken" hahaha. was für ein m-oralischer Mumpitz


Ein Großteil der Bezogenheit würde dann nämlich diesem ganzen anderen Schmarrn (Österreich z.B.) zufallen -
und was bliebe wäre die reine Sexualität mit dem Menschen den ich gerade nur noch körperlikch "benutze" weil ich geistig anderswo bin


Nicht mal das könntest du leben, solange es verboten wäre

Ich gehe jetzt nicht so weit und bezeichne dieses "Benutzen" gleich als Gewalt... (und ein Adjektiv braucht Gewalt für besseres Verständnis ohnedies nicht - Ausser man heißt "Bild-Zeitung")
Bloße Sexualität ist zumindest keine (ganzheitliche) Liebe mehr - Ob man das dann als "Sport", "Konsum" oder "Gewalt" bezeichnet - ist Geschmackssache. Darum geht´s hier ja auch nicht.


hier vertrittst du meine position und gleichzeitig auch das gegenteil davon, also was nun? "Bloße Sexualität ist zumindest keine (ganzheitliche) Liebe mehr"


Mit anderen Worten: Deiner Behauptung/Forderung liegt eine Vorstellung von Liebe zugrunde die exakt genauso pervers ist wie das was die Katholen, die Nazis und Sozis und sonstige Indoktrinatoren und Ideologen seit Jahrhunderten verzapfen!



wie bitte? Die nazis, katholen etc haben ihre Liebesbedürfnisse mit der abschaffung aller unfreiwilligen zwangsknäste verbunden? Sie haben sich für die versorgung allermenschen mit brot udn liebe eingesetzt? Sie haben geflüchtete aus den knästen der nazion eine zuflucht geboten? Sie haben sich für ein breites kinderrechtebewusstsein ausgesprochen etc. Iwie scheinst du arg verliebt zu sein in die umkehrung meiner sexualpolitschen ideen UND ARBEIT ins komplett hintertupfig "normale"



Von diesen unterscheidest Du Dich lediglich in dem was man "bei der Liebe" alles mögliche abwegige denken sollte... wenn man sich nicht dem Verdacht "falsch zu handeln" aussetzen will...



denken ? voll daneben es geht vor allem ums HANDELN VOR und NACH , also ums VORSPIEL UND NACHSPIEL von Sexualität: beides könnte sie beeinflussen und würde sie auch höchstwahrscheinlich äusserst positiv verändern


Siehst Du nicht die Parallele Deiner Denke zu sowas wie "Wenn ich jetzt einfach Spaß an der Liebe habe - ist das vielleicht schon wieder Sünde... also muss ich nur diese Stellung - bei Licht aus - und wenn ich trotzdem Spass habe habe ich nachher ein schlechtes Gewissen. Und eigentlich darf ich gar nicht meinen Partner lieben - sondern nur Gott".



was denn fürn "gott?" abgesehen davon dass ich nicht weiss, wieso du den hier als "sexbezogenes" wesen ins spiel bringst. Mit "sünde", anderen,zb: entmündigten zur bemündigung zu verhelfen hat das auch NIX zu tun, mit LUST aber schon eher:)

Wenn ich vor dem Wegweiser "Berlin 10 km" stehe - aber eigentlich nach Hamburg will -


was willst du denn in berlin?
oder in hamburg?


gehe ich ja auch nicht her und streiche Berlin durch und schreibe statt dessen Hamburg hin - und bilde mir dann auch noch ein nicht nur am richtigen Weg sondern dem Ziel auch noch nahe zu sein... Und das Schild dabei auch noch in die entgegengesetzte Richtung zu drehen - macht die Sache auch nicht wirklich sinnvoller.



doch könnte man echt mal machen.
am besten aufs schild drauf schreiben: fluchthilfe
gegen jugendamtskillerschwadron*innen. viellecht finden dann ein paar menschen hierher.

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