DF-Interviews mit Judith Schalansky

DF-Interviews mit Judith Schalansky

Beitragvon Sappho » Do 22. Nov 2018, 18:25

Kritik von Menschen über 12 interessiert mich über hauptnicht (Enid Blyton)


so soll sie aussehen, ihre "Gleichberechtigung": Buchpreise für lesbisch-pädagogische Kinderliebe, Sicherungsverwahrung für schwule antipädagogische Kinderliebe


am 16.11.2018 um 9.05 fand im "deutschlandfunk kultur" die ausstrahlung eines interviews mit der buchpreis - gekrönten judith schalansky u,a über ihr buch "der hals der giraffe" statt.

Behauptet wird, das sei ein antidarwinistisches buch, dennoch wird hier meiner meinung einem strikten darwinismus/biologismus das wort geschrieben. (Die frau als gebärerin ist die natürliche erste bezugsperson für kinder) Darwinistisch- das heisst hier zugusten der biologisch-vereinnahmenden, "stärkeren", herrschenden, (definitionsrechte und bevormundung sich anmassenden), skrupelloseren, angepassten, selektierenden, brutaleren" hier: weiblich/lesbisch/schwul betonten anpassung an raubtierkapitalismus, mutterschaft/ vaterschaft, staat, familie, schule, kita, gesellschaft usw.

Damit bastelt Judith S. fleissig mit an der entrechtung/entmündigung von milliarden kindern, und damit auch für die ächtung der kinderrechtlich orientierten kinderliebe. (Das heisst kinderliebezuwendungs-initiativen, die von kindern ausgehen und gestaltet werden, aber nicht von erwachsenen).

Die lesbischwule Kinderliebe, die wahrscheinlich in der gesamten menschheit als basisstruktur friedlicher koexistenz angelegt ist , wird mittlerweile von der schwullesbischen welt im gleichschritt mit der heterowelt ermordet. - Die mörderInnen erhoffen sich dadurch von der heterowelt eine weit gehende besänftigung, teilnahme und akzeptanz ihres zusamenseins mit kindern.

Für den ausbau der dominanten familienstrukturen kann die staatsgewalt die schwule ehe bzw. das familiendenken = die fortführung der kinderunterwerfung gut gebrauchen. Die herrschende hetero- und familienmacht und damit auch nationalismus und staatsgewalt werden dadurch nicht überwunden, sondern kopiert und erweitert. Die looserrolle der kinder bleibt also erhalten. Dadurch erhoffen sich viele lesbischschwule lebensgemeinschaften eine gesellschaftlich akzeptierte zuwendung zu kindern wenigstens für ihr von der staatsgewalt verlangtes betont distanziertes zusammensein mit kindern, was den gleichgeschlechtlichen menschen jahrzehnte lang verwehrt war.

Wie war das gleich? Die kleinste zelle der staatsgewalt ist die familie. In dieser werden zehntausende kinder und frauen, manchmal auch männer brutal ermordet. Gleichzeitig aber stützt der staat die familie durch milliardenzuwendungen vom feinsten. Wie passt das zusammen? Es ist eine einladung für die gesamte gesellschaft, die geforderten kinderrechtemorde durch die milliardenschwere förderung des familien-/unterwerfungsmodells von kindern zu begrüssen, zu tolerieren, zu unterstützen zumindest strukturell und ... politisch.

das LEBENSGEFÜHL der kinderrechtebewegung, wie das ansatzweise von der ik gelebt wurde, bleibt den lebenswelten der erziehenden, eltern, wissenschaftler, und auch der gaylesbenszene völlig unbekannt. Die struktur- vater - mutter - familienmacht- kinderentmündigung ist in hinsicht auf kinder das einzig bekannte lebensmodell, bleibt auf diese weise erhalten und wird für KIND nur noch unangreifbarer/unauflösbarer gefestigt.

Falls KIND überhaupt noch regungen zeigen darf, sich gegen ihre/seine bevormundung zu wehren, was passiert, wenn es den widerstand probt ? Es wird pathologisiert, medikamentiert, hospitalisiert. Voll auf der strecke bleibt die selbstbestimmte durchsetzung seiner eigenen gefühls- und lebensvorstellungen. ("mach mir erst ein kind, dann werde ich lesbischwul" oder : "nehme den hetero-eltern die kinder weg und nenne es "adoption zum wohle des kindes")

Alles, was sich gegen gesellschaftliche avantgarden, machtorientierte aufstrebende mittelschicht, staatsgewalt, oberschicht, herrschaft der erwachsenen, elternterror, familie, schule usw. richtet, ist auf diese weise zum sozialdarwinistisch motivierten untergang bestimmt.

Ob Sie, die gaylesbiheteromachtgruppen das so wahrnehmen, oder nicht, ist zweitrangig, fakt ist: das im vergleich zu kindern tägliche ungleichgewicht von "emanzipation" und entrechtung ist nichts als darwinismus pur, hier: demonstriert von einer tendenziell feministisch, "liberal" und "tolerant" sich gebenden darwinistin, die mit diesem buch null gegen die für kinder fast unumstössliche herrschaft über ihre abhängigkeit und versklavung aussagt, geschweige denn dagegen etwas unternimmt.

Schön verpackt in ihrem hier: "emanzipatorisch" konnotieren lesbischen weltbild verstärken solche inhalte nur (lesbische eltern-lernpädagogInnen legitimieren ihre eigenen liebesbedürfnisse) nur das buhlen um akzeptanz einer gesellschaftlichen teilgruppe. Offenbar möchten sie die kinderliebe aus einer totalitären tabuzone heraushebeln, um wenigstens auch für sich und zwar NUR für sich /ihr geschlecht das vorrecht auf teilhabe am herrschaftsmodell zu sichern. Sie möchten erziehungsmacht und kinderabhängigkeiten nicht abschaffen, sondern verstärken, um - zusammen mit den männern (oder auch gegen männermacht gerichtet) über sie zu verfügen und deren emotionale fülle und kraft als geschlechtsspezifische gruppe für sich allein zu geniessen und auszubeuten zu können.

Man muss natürlich in der heutigen gesellschaftlichen situation der tabuisierung dieses themas der autorin hoch anrechnen, daß sie sich überhaupt traut, nicht durchgehend negativ an dem tabu zu rütteln. Fakt ist aber auch, dass sie die tendenz verstärkt, der akademisiert legitimierten institutionalisierten verfügung zum nachteil von nicht akademisierten und nicht institutionalisiertem zusammenleben mit kindern den garaus zu machen. Die menschen sollen daran gewöhnt werden, dass kinder vermehrt nur noch mit akademisch ausgebildeten fachidiotInnen und fachidioten zusammen sein sollen. Aber gerade bei zurückweisung der akademischen holzwege sind viel eher keine von vornherein festgelegten macht- und verfügungsverhältnisse nötig, was für kinder viel grössere selbstbestimmte freiräume für kinder ermöglicht/ermöglichen würde. Das aber bleibt zumeist auch hier eine fromme theorie, solange die autonomen kinderrechte ein unerfüllter traum bleiben.

Ich versuche diesen im mäntelchen eines "literarischen antidarwinismus" daher kommenden realdarwinismus einmal mit einigen kommentaren in grün und rot deutlich zu machen, sollte sich die verfasserin dieser viel kohle einbringenden büchern, missverstanden fühlen, eine kurze nachricht in diesem thread reicht aus, die aber auf wunsch NICHT veröffentlicht wird.

zunächst die inhaltsangabe eines "amazon-verkäufers"

Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Judith Schalanskys Bildungsroman wurde 2011 zum großen Presse und Publikumserfolg. Kritikerinnen und Kritiker bejubelten den »besten Roman des Jahres« und die Leserinnen und Leser machten ihn zum Bestseller. Schauplatz der Geschichte ist eine der irrwitzigsten Anstalten der Welt: die Schule



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das Interview und meine anmerkungen dazu


zusammen gefasst bis minute 27. 50 bruchstückhaft, ab da dann fast wörtlich hier protokolliert und kommentiert bis zum ende ..

**auf der suche nach einer insel, wo man neu anfangen kann, der VERLUST von etwas, zum beispiel der kindheit, der verlust von sapphos liebesliedern u.a. Wo ist es, was ich verloren habe, kann ich es wieder finden? Ist es wieder entdeckt, das geliebt werden als kind was sonst - das schreibt sie nicht?) muss die gesamte geschichte völlig neu geschrieben werden...**

Interviewerin:

Wünschen Sie sich denn , eine quelle zu finden, dass die gesamte geschichte der ik neu geschrieben werden muss? Wie wäre denn die weltgeschichte verlaufen, wenn sich die kinderrechtebewegung von der ik angestossen durchgesetzt hätte?

lehrerkind, nahe greifswald gelebt. Wie klein doch die welt ist. Und nun verdienen Sie sich ein scheissvermögen auf dem scheiterhaufen der ik- geschichte u.a., und nicht nur das, sondern auf der lüge der institutionalisierten-akzeptanz einer verfemten emanzipation. Nichts haben Sie damit zu tun ? Sie versuchen, ihre ideen ( von der eigenen "emanzipation" für sich als "moderne", "erwachsenenfrau schön sauber für ihre eigene gesellschaftliche klasse einzugrenzen und damit zu verfälschen, umzudeuten und auszubeuten: was muss da einer der kämpfer über sie denken, auch ein lehrerkind, der äusserst knapp dem matriarchal-patriarchal angezündeten scheiterhaufen entkommen ist ?

DASS SIE DIE KLAPPE HALTEN, und ihre gefühle schön sauber in schöngeistige "literatur" verpacken, so dass sie keine-r in ihrer grundlegenden inkonsequenz bemerken kann und die gesellschaft doch bitte Ihre zum ersten mal völlig neu erlebten geneigtheiten wohlwollend falsch verstehen, beschönigen und folglich gutheissen möge : und nicht länger hier: wie nach denselben kriterien ihrer geschlechtsgenossinen, den männern gegenüber oft geäussert, deren diktion verwenden möchten , hier: nur, um zu "verharmlosen" und "den sexuellen missbrauch zu belobhudeln" .

Interviewerin:

Sie sind 1980 geboren, gerade, als die ik die grünen aufmischte, sich in der not ihrer fluchterfahrungen die kehle aus dem leib schrie vor schmerz ihres verfolgtseins, ihrer heimflucht, ihrer illegalität, ihrer kriminalisierung. UM mit ihrem kinderrechte-grundsatzprogramm hunderten,- oft als grausame folter erlebten polizeirazzien etwas entgegen zu setzen, und ihr umfassendes kinderrechte-grundsatzprogramm als versuch JENSEITS der abhängigkeits,-herrschafts- und machtbefreiung von elternschaft, pädagogik, psychiatrisierung, familie, schule, uni etc, in der gesellschaft zu artikulieren und durchzusetzen


ein darwinistisches anliegen , in zukunft diese gefühle
aus dem gehirn von "perversen" heraus schneiden zu können


**Ja, die natur haben wir den naturwissenschaften überlassen...- die, wie wir gerade sehen, eines tages nach chinesischem vorspiel diese gefühle aus dem genstrang heraus schneiden werden- Ja, ich erinnere mich , dass die DDR-lehrer, die doch ihre stundenpläne machten, auf einmal nach 89 nicht mehr wussten, was sie unterrichten sollten, und diese irritation übertrug sich natürlich auf uns kinder. Es ergab sich aber etwas ganz interessantes, eben, dass die lehrbücher über nacht nicht mehr gültig waren, auch die GRENZE war auf einmal eine andere**

Interviewerin

das ist ja im moment auch ein grosses thema: lebensgeschichten, lebensleistungen von DDR-bürgern nicht zu sehen, nicht gehört zu haben, sie nicht zu würdigen, jetzt gerade, 30 jahre danach wird ja viel darüber diskutiert, wie stehen sie dazu?

**ein grosses thema, ganz grosses thema, man muss sich vor augen führen, dass ähm, die so genannten DDR-bürger einen bruch in der biografie zu verzeichnen haben, ob sie wollen oder nicht, viele sind dazu ähm zwar nicht so gewalttätig, aber doch gezwungen worden, wo sie sich neu orientieren mussten, beruflich, womöglich auch privat und äh, .....es geht darum, den bruch erfahrbar zu machen, dass es bestimmte anstrengungen gegeben hat, ...**


Interviewerin:

so nehme ich die lehrerin in Ihrem buch auch wahr, dass sie sich an die naturgesetze zu klammern versucht,..... aber sie hat ja noch andere erschütterungen zu verarbeiten, also die naturgesetze, das gesetz des stärkeren, das ist so ihre welt, also klare abgrenzung von den schülern, ... und jetzt werden plötzlich hierarchien nicht mehr beachtet, (diese vielleicht nicht, aber hat der den osten kolonisierende westen etwa keine hierarchien? So klingt es jedenfalls hier fast).. wo sie immer nur den schülern sehr sehr distanziert gegenüber trat, über ihnen steht, sie über ihre schüler lästert oder sich über sie ärgert, entwickelt sie eine sehr starke sympathie, oder ja, fast eigentlich doch auch innere gefühle zu einer schülerin, WOFÜR STEHT DAS? Für das ende der DDR ganz sicher nicht oder? Es steht für das, was die ik ohne pädagogische machtscheisse niemals hätte positiv artikulieren dürfen )

** ja, dafür, dass die dinge nie abgeschlossen sind achso, die dinge..verstehe) die lehrerin denkt wirklich, glaubt wirklich, und da, da rührt sie mich auch, dass äh, dass die naturgesetze eben niemals umgeschrieben werden und daran kann man sich halten und durch diese grosse irritation oder auch durch diesen bruch äh, dem versucht sie eigentlich zu begegnen mit etwas äh greifbaren, etwas erhabenem. Insofern ist die biologie bei ihr sone art ersatzreligion und sie versucht sich daran festzuhalten und glaubt da an ein sehr biologisches weltbild - und das ist lustig- die biologie erzählt ja nichts als wandel die ganze zeit, aber das verrückte ist auch, dass ich eben ganz vieles und ähm, und nicht zuletzt das, was wir irgendwie äh dem eros zuschreiben oder der verliebtheit, ganz vieles (philes?) kann man eben nicht funktionalistisch sehen und das hat dann bei der "naturwissenschaftlerin" keinen zweck oder man kann es nicht (naturwissenschaftlich?) herunter brechen (spielt wohl aufs alter an z.b. aber s a g t es nicht, lässt die leser raten und eben auch falsch interpretieren, würde sie es deutlich sagen, wäre sie schon erledigt) sie sagt ja an der stelle auch, ja, die menschen blieben ja auch sowieso nur so lange zusammen, weil die aufzucht der jungen so unendlich aufwendig war, also, sie versucht auch, damit, die liebe zu degradieren und dann ist- mich hat es selbst gereizt- was so einer, was äh es mit einer figur macht, die, die sich selbst j e g l i c h e gefühle verbietet, auch empathie...... Sie macht menschen zu willfährigen zuarbeiterInnen zu einer grausamen gesellschaftsstruktur..


Was aus einer menschheit wird, der nicht jegliche, sondern ganz bestimmte gefühls- und Lebenswelten von kindern und Kindern gegenüber verboten werden, sieht man heute deutlich




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(sollte nur eine-r von aus der ik jemals gewagt haben, hier vom Menschenrechtecht auf "UNKONVENTIONELLE" LEBENSWEISE; "EMPATHIE", LIEBE ODER VERLIEBTHEIT ZU SPRECHEN: denn würde man sie sofort als "beschöniger einer vergewaltigung" bezeichnen, oder eben als "missbraucher", die ihren "missbrauch" als "liebe" darstellen würden, um ihn zu vertuschen..."missbrauch"= die frauenbewegung lässt grüssen und lässt ---- an dem wörtchen "DOCH" gut zu erkennen --- ihre entdeckte eigene sehnsucht und vielleicht auch verzweiflung, oder "reue" für ihren selbstmörderischen falschen , da pauschalen "falschen gebrauchsbegriff" ein wenig durchschimmern.

Nun merken sie offenbar, dass sie sich und ihre eigenen wünsche damit nicht nur selbst kastriert haben und auch für ihre gesamte eigene bewegung kastrieren. Das beantwortet auch die frage, warum sie so viele feinde haben, die ihnen nicht zutrauen, die notwendigen empathien für kinder aufzubringen, die sie lieben, und auch die frage nicht beantworten können, warum die faschistenhorden von wieder so beängstigend im anm arsch sind)


.........die lehrerfigur in ihrem buch empathie und andere gefühle als etwas überflüssiges sieht, was bei ihr passiert, wenn sie auf einmal DOCH (!) vielleicht auf eine VIELLEICHT ganz vorbewusste (vielleicht aber auch b e w u s s t e , gibs doch mal zu !) weise. SO, WIE SICH EIGENTLICH KINDER VERLIEBEN..... (....was nur frauen können, männer nicht !!!!) die noch nicht wissen, wahahahas das ist, was ihnen da widerfährt (ja, was ist es denn?), dass sie sich , ähm, da, da tatsächlich verliert in eine fantasie oder projektion für eine schülerin, und das hat etwas ENORM IRRITIERENDES ähm für diese, diese frau, und das macht doch dieses dann, ja dieses gefühl, daß etwas passiert, DAS GANZ NEUARTIG IST... **

(nach dem hier aufgedeckten kinderrechtebefreiten nicht akzeptablen m a c h t g e f ä l l e fragt hier keine engagierte und preisgekrönte schriftstellerin mehr...)

Interviewerin:

dass da konventionen (und gesetze?)gebrochen werden (könnten?)spielt das eine rolle jetzt, konventionen also lehrerin zu schülerin aber auch eben frau zu mädchen also, das spielt ne rolle, oder?

** ja, genau, das lässt sich natürlich ganz schwer einordnen. Das hätte natürlich mit einem alten biologielehrer nicht funktioniert, nee, also das ist etwas, was nur in dieser konstellation geht ( Darwins selektiver Haken mit Kreuz-igung lässt grüssen) wo aber auch die frage ist, spiegelt sich da vielleicht auch die ähm erschütterte beziehung zur eigenen tochter ne rolle (hat denn jede verliebte lehrerin eine tochter?) oder, ohne, dass das jetzt, damit alles begründen zu wollen, es geht mir schon darum, dass es, dass es die liebe, (ja, hier geht es plötzlich um liebe) oder solche arten von verliebtheit etwas mit einem macht, was eben etwas komplett neues ist, und wie es einen auch auf neue ideen bringt, und Frau eben auch vor gewisse nöte stellt, weil sie das eben nicht (in ihren naturwissenschaftlichen biologismus )einordnen kann, **

Interviewerin:

wir haben hier eben über erschütterung und irritation und auch über sowas eigentlich wie lesbische liebe gesprochen, jedenfalls was so quasi angekündigt des buches ähm "der hals der giraffe". Sie selber leben ein sehr unkonventionelles, familienmodell mit 2 müttern ihrer tochter und 2 vätern ihrer tochter, ein lesbisches paar und ein schwules paar, ist das eigentlich etwas, was Sie für privat oder durchaus auch für politisch halten, solche unkonventionellen lebensmodelle dann vielleicht auch öffentlich....

** ich finde den blick natürlich schon wieder interessant, der da sagt, das ist so unkonventionell, wissen Sie, wenn sie darin stecken und wenn Sie so (stinkbürgerlich) leben (die ik lebte so, nur nicht bürgerlich und ohne solche verlogenen versteckspielbegriffe wie hier) und dann kamen die polypenkommandos, eins nach dem anderen, hunderte...und so kam es zu mehr als ein dutzend toten "minderjährigen" nach denen keine investigative aufarbeitungsmaffia kräht)) , das ist ja alles andere als "unkonventionell", und da gehts in unserer mütterväterfamilie darum, wer bringt heute das kind zur kita, wer holt es ab, (falls es da nicht auch noch übernachten muss)[/color], schläfst du mal aus (nein nicht kind ist gemeint, sondern die alten wollen gerne ausschlafen) kannst du mal fortgehen, und das ist alles sehr alltäglich, und sehr konkret, und insofern äh bin ich in soner situation MIT DEM BLICK VON AUSSEN. Nun leben wir in einer stadt wie berlin wo das viele (phile?) andere auch kennen, die ähnliche vergleichbare modelle haben.....**

Interviewerin:

Haben sie das gefühl, dasss sie das in ihren büchern durchaus verhandeln müssen? Weil es gerade in dem buch jetzt beispielsweise so angesprochen wird?

** Beim "Hals der giraffe" fand ich tatsächlich interessant, was jemand, der sich so sehr mit der natur glaubt auszukennen ne erfahrung macht, die dort nicht einzuordnen ist und homosexualität im tierreich () nein hier gehts nicht um homosexualität, hier gehts um das, was die naturnegierer "pädophilie" nennen) im tierreich ist ein hochinteressantes thema, damit habe ich mich auch mal beschäftigt, für das buch, ( achso, für das buch, sonst nicht- verstehe)weil sozusagen da klar wird, dass es immer um erklärungsmodelle geht, und wie kann man etwas erklären, was sozusagen "ja, was ist da schief gelaufen" . das macht sozusagen den blick der "abweichung" dann klar. Und dass es dann doch etwas ist, was ähm, was , was die ausnahme ist, die sozusagen die regel dann wieder bestätigt, also wo die blickrichtung wieder ganz klar, wie bei den abgelegenen inseln, die ja nur wir als abgelegen empfinden , aber die osterinselbewohner habenn einen begriff für ihre insel der heisst:"der nabel der welt". Insofern ist meine blickrichtung natürlich ähm" wir sind familie", und ich bin sehr glücklich mit diesem familienmodell, ich habe lange darüber nachgedacht, wie könnten wir familie leben, wie könnte ich die tatsache, dass ich mit ner frau zusammen lebe, dass wir uns kinder wünschen, wie wollen wir das, wollen wir das leben und mein bester schwuler freund ist ähem der vater unserer tochter und ein hinreissender vater und zusammen sind wir familie, Und für mich ist das in dieser gelebten form eigentlich das selbstverständlichste...**

Interviewerin

und dann noch mal: ist es politisch?

**ja, natürlich, sonst würde ich jetzt nicht darüber reden"

Interviewerin

danke schön, dass Sie darüber geredet haben
Sie. liebe zuhörer, können auch an einer Lesung teilnehmen in Heidelberg,
der gründungsstadt der indianerkommune



Ps:
am selben tag den 16.11 erschienen noch zwei weitere sendungen im deutschlandfunk, die die hier wahr genommenen ungerechten tendenzen bestätigen. Auch hier wird sich wieder einer sprache bedient, die das ganze ausmass dessen, was eigentlich passiert/vermittelt werden soll, frauenkompatibel ausmalen und verschönern, das heisst im sinne einer eher männerfeindlichen hörerInnenverarschung erheblich verschleiern. Nichts dagegen zu sagen, dass frauen mädchen lieben, das sei hier klar und deutlich gesagt. Nur dass hier wieder ausgerechnet ein beispiel aus einer gehobenen gesellschaftsschicht nebst institutionsregierung propagiert wird, das die erotik vertuscht, sowie dem abhängigkeits,-macht,- und herrschaftsmodell keine absage erteilt. Diese haltung steht dem herrschaftsmodell von männern/dem patriarchat um nichts nach, die kinderrechte, nämlich sich ihre lebenspartner nicht qua geburt, sondern qua einer eigenen selbstbestimmung selbst aussuchen dürfen, werden hier wieder mit füssen getreten.

suche einfach in der DLF-mediathek" (lkultur) der endlose sommer" oder unter "madame nielsen", die das berliner literaturhaus in eine /ihre unart" verwandeln möchte, wo es u.a auch wieder um eine liebesgeschichte zwischen einer ältern frau und einem "ganz jungen mann" geht und um einen jungen, der vielleicht ein mädchen ist, es aber noch nicht weiss....das "fliessen" beim jungen "von einer form in eine andere", um "zwischenräume" (pubertät", wo etwas noch nicht bestimmt festgelegt ist) zu geniessen. Aber auch hier das unaufrichtige buhlen um akzeptanz mit hilfe aufrichtig klingender sätze, die das eigentliche verschweigen, um das es wohl geht: beim thema"mit rechten reden" fallen in diesem interview diese worte: "wenn wir aufhören mit ihnen (dan andweren, fremden) zu reden, obsiegen die v o r s t e l l u n g e n von anderen menschen, und die werden immer so monströs..."
Ach nee, wer von den staatsbütteln hat denn die ik dermassen plattgemonstert, anstatt mit den menschen zu reden und ihre anliegen ernst zu nehmen, genau zu studieren und mit ihnen zureden?


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der andere beitrag bezieht sich auf die besprechung des horrorfilms "suspira" in dem die anführerin einer tanzschule für mädchen eine nachfolgerin sucht, ihr alter körper ist durch alterung geschwächt und erfordert einen neuen, frischen körper..die personen, die da mitspielen und morden, sind fast nur frauen. dabei wird trotz bedienung altbekannter klischees von schönheit und alter der filmsinn von einer feministischen professorin ("expertin", was sonst?) per interview so ausgelegt, dass der film ein gelungenes beispiel für die unterdrückung, misshandlung und gewalt gegen f r a u e n sei....


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Sappho
 

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