auf den Spuren von Oskar Panizza

auf den Spuren von Oskar Panizza

Beitragvon Wahnsinn » Mo 17. Nov 2014, 21:38

Infos über Oscar Panizza:

Ein Buch gefunden von Oskar Panizza, das zeigt: wir sind nicht allein. Deutschland ist
nicht erst seit gestern im der deutschen Volksverhetzungsmedien von heute. Die haben hierzulande eine gute Tradition: sie können sich auf die Geschichte der Minderheitenjagden beziehen und daraus lernmen,was sonst? Sicher nicht erst seit Anfang des letzten Jahrhunderts, sondern auch schon davor. Trotzdem ist wenigsens das hiermit belegt. Oskar Panizza, tendentiöser a n a r c h i s t i s c h e r Satiriker und Schriftsteller, der Kirche, Staat und sexuelle Tabus angriff, speziell sich die Verbindung von Kirche und sexueller Unterdrückung vorknöpfte, entlarvte und durch den Kakao zog, am Ende von den Obrigkeiten wie üblich politpropagandistisch für „g e i s t e s k r a n k“ ("Diagnose" als Grundlage bis heutiger Psychiatrie) erklärt und ca 17 Jahre bis zu seinem Tode in einem irren (den)Haus verschwand. SO wrd also Kritik entsorgt, falls das jemand noch nicht weissen sollte. Peter Schult lässt grüssen. Panizzas Bücher wurden seinerzeit fast alle verboten und gelten heute zum Teil als vergriffen, also kaum Neuauflagen. Auf der anderen Seite wird er als wichtiger Vertreter des "Naturalismus" gepriesen. Das Abbild der Innenseite des Buches von ca 1895 zeigt 2 original (wertvolle) Zeitungsausschnitte, die dokumentieren, wie wie die Verfolgung Panizzas exakt aussah und in den mwedien- Vorstufe heutiger medien zum selben Thema- gerechtfertigt wurde. Panizza wurde angeblich von der 68er Bewegung ausgegraben und wieder entdeckt. Davon mitbekommen hat der Schreiber hier bis heute allerdings nichts. Viel draus gemacht ausser wie immer in solchen Angelegenheiten ihn offenbar falsch verstanden zu haben, haben sie aber nicht, höchstens schlag- wort-artig mal erwähnt um "Bildung" und "Wissen" vorzutäuschen, mehr wohl nicht, wie man heute gut sehen kann wo eh die Suppe der distanzierten Schwadronerie, wie heute zu sehen ist längst übergeschwappt ist. Mehr Infos über Panizza

http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Panizza


Bild



Wenn jemand denkt und darf seine Gedanken nicht mehr anderen mitteilen,
das ist die grässlichste aller Foltern..
." (Panizzas Teufel in seinem,
heftig angefeindeten und bekämpften Werk "Liebeskonzil")




Krass allerdings und kritisch anzumerken ist der Fakt, wie wohl die Nationalsozialisten Panizzas zweites Buch mit dem Titel: "Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner" für sich vereinnahmten , feierten und 1940 neu herausgegeben haben
"Der teutsche Michel und der römische Papst" (erste Auflage 1894) gehörte in einer "redigierten" Fassung z.B. von 1940 im Nordlandverlag unter dem Titel "Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner" zu den Werken Panizzas, die bei Nationalsozialisten populär waren.
Wahnsinn
 

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