Alice Müll und Ulrike Meinhof über Jürgen Bartsch

Alice Müll und Ulrike Meinhof über Jürgen Bartsch

Beitragvon Urlrike » Do 17. Okt 2013, 21:47

L I E B E S E N T Z U G
KIND BLEIBEN WOLLEN ABER NICHT DÜRFEN
UND DESHALB ERMORDET WERDEN ALS KIND
UND SOMIT ZUM MÖRDER UND MITMÖRDER
AN KINDERN GEMACHT WERDEN
ABER ALS KINDHEITSMÖRDER
DER SPÄTEREN MÖRDER
UNBESTRAFT BLEIBEN


das geheimste Verbrechen, das es überhaupt gibt, hat für Alice Miller, die Superstarfrau pädagogisch in die Irre geführter 68er und Nach68er praktisch keinerlei erotische Komponenten. Weder für die Täter noch für die Opfer. Für die Beschädigung und Demolierung der Kindheit kommt für sie nur die (die körperliche Züchtigung) in Frage und die aufgezwungene adulte Form von Nötigung in Form von sexuellem Missbrauch (Sexerzwingung). in Richtung Liebesentzug, egal, ob nun zugefügt durch klassische Erziehung und Psychologie, Hospitalisierung oder durch die von ihr proklamierte Form "alternativer" Erziehung und Psychologie, bleibt als Vorbereitungsstufe jeder schwarzen Erziehungsgewalt und jeder Sexerzwingungsgewalt weitgehend außen vor. Wie sollte sie das auch bearbeiten, wenn sie selber auf dieser Vorbereitungsebene tälich ist undsogar berühmte Bücher heraus bringt? Wege aus der staatlich verordneten Hospitalisierung im Heim oder auch zu Hause, in der Schule oder in einer "Pflegefamilie" zeigt sie auch nicht auf, sie kann die extrem brutalen Zustände in Heimen nur bejammern, aber die psychosexuelle Verstümmelungsebene der Lebenskraft von Kindern lässt sie unangetastet.

Eine

beispielsweise eines Jürgen Bartsch als Kind gab es dementsprechend praktisch überhaupt nicht, die wurde angeblich einfach nur irgendwie in ihrer grausamsten Form ausgeübt oder ausgelöst durch zuvor erlittene physische und psychische Mißhandlungen, so einfach ist ihr "Erklärungsmodell". Wer ein Messer auf den Schlachterlehrling wirft und einiges mehr, außer Schweine schlachten und auffressen natürlich- muß halt damit rechnen, daß einige von denen, - wohl die Sensibelsten unter ihnen- die das miterleben und nicht verkraften, später in der Lage sind, kleine Kinder zu vergewaltigen, oder auch abzuschlachten (und aufzuessen?). Man brauche nach Alice Millers Konzept nur auf psychische und physische Gewaltanwendungen bei Kindern zu verzichten, und schon entwickele sich dieser gewaltfreie Fahrplan ab der Pubertät wie von selbst. hahaha. Und dann noch dazu die "Liebe " des Paters, der einerseits den Zucker der Entsagung aus religiösen Gründen nach aussen von dem Jungen forderte, und nach innen den Knaben selber zu sich mit ins Bett und ihn dort vornahm. Das alles würde dann einzig und allein ihm, dem späteren Opfer dieser Rituale angekreidet, als es so weit war, und er in der Verfassung war, in die man ihn gebarcht hatte, als er einen Jungen nach dem anderen umbrachte (1968)

Macht-gerichtet gegen die Ohnmächtigen ist ein immer Merkmal für "weichen" und harten Sadismus. Wer Macht ausübt, bei dem ist auch jederzeit mit einer Gradwanderung von Intensität und Härte latenten Schlummerns nicht auslebbarer oder ausgelebter sadistischer "Bedürfnisse" zu rechnen. Die sexuellen Fantasien des 10-14 jährigen Jürgen Bartsch, die sich bei vielen, so auch bei ihm zum Beispiel um Machtfantasien, um die Wehrlosigkeit, die Hilflosigkeit, das Ausziehen drehten, haben nichts irrationales an sich, sondern können recht plausibel durch die grausamen Vorgeschichten erklärt werden, die der Junge durchlitt. Körperliches Orgasmuserleben, iih pfui, was für "Schweinkram", zu dem der Junge stehen konnte, war ihm seit jeher versagt. Was er abbekam, war die doppelmoralische, doppelbödige Ersatzgrausamkeit seiner Bezugspersonen. Später dann die Umwandlung des schmerzhaft erlittenen in sexualisierte Schmerzzufügung unter vertauschten nicht mehr Schmerz erleidende sondern Lust auf schmerz zufügende Rollen also, aber nur die "Konsequenz" und Kopie des Erlernten. Einfach Hose runter und drauf: nicht selten wohl auch ein verinnerlichtes symbolisiertes Ritual alllzu rigoroser Reinlichkeitszeromonien penetranter Mütter. Das aber kann nur in einer Gesellschaft passieren, die überhaupt kein Bewusstsein, keine Wahrnehmung und folglich auch keine Antwort auf die diesbezüglichen spielerischen Bedürfnisse, Interessen, die Sehnsucht, und das Verlangen von vielen Kindern und Jugendlichen in körperlicher und lustbezogener Hinsicht hat. Eine eigene Stimme verleiht Miller den Kindern nicht, über ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse auf dem erotischen Gebiet zu sprechen. Auch wenn sie Bartsch anscheinend in ihrem Buch selbst reden läßt, die Interpretationstussi steht gleich daneben. Und sie interpretiert falsch. Sie interpretiert nicht m i t ihm, nicht vor ihm sondern n a c h ihm, nachdem er tot ist. UND Ü B E R IHN: Höchstens in ihrer "Therapie", spricht sie das in den Brunnen geworfene Kind an, die sie aber, wenn sie sie durchführt, geflissentlich nicht selbst zum Gegenstand eines liebesentziehenden psychologischen Ausflusses erklärt, geschweige denn, daß sie sich um das Aufzeigen sozialer Bedingungen bemüht, unter denen eine , repressionsfreie Artikulation ihrer Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen selbst OHNE THERAPEUTISCHEN ANSPRUCH sowie die daraus folgenden gesellschaftspolitischen Überlegungen und Konsequenzen der Erwachsenen in ihre Schreibe (millionenfach und tragisch in die Irre führend gelesen) mit einbezieht. Die Konstition des "richtigen" Machtverhältnises in Form von "richtiger" Erziehung von Kindern, führt nur geradeswegs in das Establishment der alten Machtverhältnisse zurück und stellt die Grausamkeit des generalstabsmässig organisierten Liebesentzugs für Kinder und Jugendlichen auf eine neue, "alternativ"-bewegungsmässig-verträgliche Stufe.


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Wagenbachverlag


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Ich sehe in meinem Buch "Am Anfang war die Erziehung", in welchem ich mich mit dem Fall Bartsch auseinander setze, die Heimerziehung als Grundursache seiner sadistischen Neigungen. Dort hat Bartsch lernen müssen, die Absurditäten und Launen der Erzieher widerspruchslos und ohne Gefühle von Hass hinzunehmen. In seinem Unbewussten hat sich ein beispielloser Aggressionsdruck aufgebaut. Als er älter wurde, hat er sich Jungen gegenüber, ebenso dominant und verhalten, wie er selbst von Erwachsenen behandelt worden war. Gefühllos äh was ist das denn? Von sexuellen Bedürfnissen, die dem Jungen hätten zugestanden werden müssen, rede ich doch nicht. Er hat sich aber dann umso mehr an der Situation einer tiefen Demütigung, Bedrohung, Vernichtung der Würde, Entmachtung und Ängstigung eines kleinen Jungen ( ursprünglich sich selber damit identifizierend ) sexuell erregt — diesmal nicht mehr als hilfloses Opfer, sondern als der mächtige Verfolger. Warum es heute allerdings noch Heime gibt, frage ich mich wirklich nicht: schade, dass ich meine an dem Buch verdienten Zig Tausende nicht dafür eingesetzt habe, die zwangsweise Heimerziehung endlich abzuschaffen. Ich würde sicher gerne 500 Heimkinder aufnehmen an der Stelle, von heimfolter für viele KInder. So viee habe ich verdient mit meinen Büchern so dass ich allein die locker durchbringen könnte. Würde ich das tun oder getan haben, könnte ich allerdings nicht mehr so faszinierend und lukrativ über derartige Heimprodukte schreiben. Ich bin doch nicht blöd- wovon sollte ich denn dann leben? also lasse ichs lieber mit meinem Angebot


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