Warum Therapeuten höhere Selbstmordraten brauchen

Warum Therapeuten höhere Selbstmordraten brauchen

Beitragvon Tom » Mi 1. Nov 2017, 11:37

## 24

was anliegt ist, der suizid der g e s a m t e n gesellschaft, und dazu trägt die therapeutische kaste ein erhebliches mass zu bei. Über die oft tödliche flucht aus den einrichtungen, die angeblich für die "gesundheit und das "wohl" der klienten da sind, werden keine statistiken geführt. mit absicht. mir ist kein einziger fall von "selbst"mord bekannt, der nicht im zusammenhang mit institutionellen repressionen stünde. fragt sich nur, an welcher stelle in den gehirnen ihre eigene
n "schlüsselwörter" "gestört", krank", "dement" , "schizofren", "pervers" "paranoid", "depressiv" usw. usw tatsächlich verankert sind und wie die behandlung dieser stigmata verbreitenden Kaste im zusammenhang mit der suizidgesellschaft aussehen könnte

so wollen Forscher in Zukunft Suizid gefahr besser erkennen- zum artikel


Antwort @n Tom

Felix
@#24: Meinen Sie: "Täterbehandlung statt Opferbehandlung!"? Finde ich einen sehr guten Ansatz!




Antwort@n Felix,
ja sozusagen, meine ich, obwohl das wörtchen "täter" ja auch schon zu dem vokabular dieser kaste gehört aber noch mehr : wenn du hier etwas tun möchtest, nimm kontakt mit mir auf

Antwort Felix


@#34: Der Mensch kann unterscheiden zwischen Gut und Böse. Genauso kann der Mensch unterscheiden zwischen Täter und Opfer. Natürlich will sich das Böse immer als gut verkaufen und die Täter feiern sich selbst gerne als Opfer. Daran kann man die sogar ganz gut erkennen. Aber wir haben Augen im Kopf. Ob unser Gewissen oder unsere Bequemlichkeit siegen liegt in unserer Verantwortung. Nur gemeinsam sind wir stark. Ich wollte Ihnen persönlich da nur öffentlich hier zumindest inhaltlich voll und ganz zustimmen
.


betrifft:#34 @übelpresse

wenn ich es richtig verstehe, darf hier jeder senf um des senfes wilen zum besten gegeben werden. was ist das denn für eine völlig überflüssige show? wenn man aber konkrete hilfe sucht (um anderen helfen zu können) sperren einen diese ( kannst das wörtchen dafür selber einsetzen)

Petra

#48
Normal wird nur gesperrt, wenn Du gegen eine Regel verstoßen hast oder dich jemand gemeldet hat. Also einfach mal reflektieren, manchmal hilft es auch schon, das was man schreibt einfach etwas niveauvoller zu formulieren ; )


@Petra
das problem ist, dass Ihre "Beratungsstellen" haufenweise selbst als verstrickt in den apparat wahr genommen werden, wegen dem man sein leben beenden möchte. wer würde denn zum "psychosozialen dienst" rennen, wen sie /er dort bereits genug negative psychiatrische erfahrungen gesamelt hat? was haben sie also
für solche menschen für hilfen anzubieten?

@nochmal petra

nö petra, hier der erste teil meines kurzen textes im original:
"ja sozusagen, meine ich, obwohl das wörtchen "täter" ja auch schon zu dem vokabular dieser kaste gehört aber noch mehr :"
und dann kam der vorschlag der kontaktaufnahme, weil ich um hilfe bat, anderen menschen besser helfen zu können. Zack wech. Also wie sieht er aus, Ihr standpunkt zu dieser löschaktion? finden Sie das ok, selbst wenn es in den web statuten stehen sollte: Hier lesen sicher viele menschen mit, denen solche gedanken schon mal widerfahren sind, nämlich suizidüberlegungen aufgrund institutioneller dransalierungen. Und? wo gibt es in deutschland einen einzigen platz, wo sie gehör finden?

@#48:von felix Tom, Deine #34 wurde vollkommen zu unrecht gesperrt. Ist aber nicht GMX schuld, das geht automatisch, wenn eine bestimmte Zahl von Mitforisten auf "Verstoß melden" klicken. Oft verstehen die nicht mal, was man geschrieben hat. Passiert mir auch. Oft werden harmlose Kommentare gelöscht und echt dicke Hunde bleiben stehen. Müssen doch auch nicht alle Worte für die Ewigkeit sein. Tip: Mit ein bischen Groß-/Kleinschreibung, ganzen Sätzen, Korrektur lesen, usw. wird man ein bischen seltener falsch verstanden.


@felix,
danke für die ermutigung. wenn die damen und heren mitfLOLristInnen, es nicht packen, wenn man hier staatliche institutionen kritisiert, die angeblich für das wohl und den schutz der menschen da sind, deren zwangsmassnahmen und entmündigungsstrukturen letztlich dazu führen, dass viele menschen von ihnen flüchten und, weil sie nicht wissen wohin, und auch keinerlei aufenthaltsrechte nach freie wahl haben, im zusammenhang dieser flucht haufenweise ums leben komen, dann wird es wohl höchste zeit, darüber öffentlich aufzuklären und nicht sich in zensur und löschaktionen zu üben, sodass diese aufklärung weiterhin null stattfinden kann und dann die-sagen wir mal "jäger"- den tod der betroffenen ganz "locker" vertuschend als "selbst" - mord darstellen können
betrifft kleinschreibung:
eine sprache des widerstandes, die frei ist von stigmata und herrschaft, muss mensch erst mal finden und artikulieren können


Felix

Hey - hier! So ein Forum ist doch schon einmal klasse! Und zeigt, daß hier im Land nicht alles so scheiße ist, wie es manchmal aussieht. Meine Erfahrung: Hilf Dir selbst, dabei hilft Dir Gott! Wirklich große Menschen tragen auch eine wirklich große Last und sollten einfach stolz darauf sein. Die niederträchtigen Piesacker sind einfach nur niederträchtige Neider.


Tom

zur info für die, die es nicht schaffen zurück zu scollen, hier meine (zugelassene!) meinungsäusserung von #24, etwas erweitert, damit Ihr wisst, um was für eine gigantische vertuschungsaktion es meiner meinung nach beim so genannten "selbst"mordproblem hauptsächlich geht. was anliegt ist, der suizid der gesamten gesellschaft, und dazu trägt die therapeutische kaste ein erhebliches mass zu bei. Über die oft tödliche flucht aus den einrichtungen, die angeblich für die "gesundheit und das "wohl" der klienten da sind, werden keine statistiken geführt. mit absicht. mir ist kein einzige fall von "selbst"mord bekannt, der nicht im zusamenhang mit institutionellen repressionen stünde. fragt sich nur, an welcher stelle in den gehirnen ihre eigenen "schlüsselwörter" "gestört", krank", "dement" , "schizofren", "pervers" "paranoid", "depressiv" , "behindert"usw. usw tatsächlich verankert sind und wie die behandlung dieser stimata verbreitenden Kaste im zusammenhang mit der suizidgesellschaft aussehen könnte

Thomas

Tatsache scheint zu sein, dass viele Suizidgefährdete oft vorher Andeutungen in diese Richtung machen, die eigentlich signalisieren, dass sie um Aufmerksamkeit, Hilfe in ihrer Situation betteln und appellieren, aber Verwandte, Bekannte, Freunde reagieren darauf meist nur mit "Kopf hoch", "Nimm es nicht so schlimm", "Es geht schon weiter", "Jeder hat mal einen schlechten Tag", "Man kann nicht immer Sieger sein", "Denkst du das andere keine Sorgen haben", was aufhören muss, denn wer solche Pläne preisgibt, da sollten die Alarmglocken schrillen und wer sich selbst nicht traut zu helfen, der sollte semiprofessionelle Ehrenamtliche zum Thema konsultieren, wie die Telefon Seelsorge auch in anderer Sache oder die professionellen Psychologen der Städte und Gemeinden oder andere Ansprechpartner, denn einen echten Grund zum Suizid ist aus meiner Sicht nur in den Köpfen der Betroffenen, aber fast alle materiellen und Probleme in Beziehungen, sind, wenn nicht lösbar, soweit milderbar, dass die Betroffenen mit diesen (Teil-) Lösungen weiter leben können, zumal es im jedem Leben doch ehrlicherweise sehr oft solche Lösungen gibt, die wir dann Kompromisse nennen oder das wir lernen hinzunehmen, was nicht zu ändern ist.




hallo thomas
hier geht es auch um liebe, die man offenbar nicht bekommt. glaubst du im ernst-wenn das stimmt- dass ausgerechnet die semi(nar) "professionellen und seelsorger" diese liebe geben können? hahaha

sandra
Es geht um das Grundsätzliche. Vielleicht einfach auch mal wieder statt Mitleid mehr Mitgefühl einsetzen, aber dafür müsste man sich ja mehr Zeit nehmen und hat ja keine Zeit mehr lieber zu diskutieren, statt wirklich zu handeln...



antwort tom an sandra,
du möchtest wirklich handeln und nicht nur diskutieren?
pustekuchen. Habe hier versucht, hilfe zu bekommen
um konkret anderen besser hilfe zukommen zu lassen.
was ist passiert ?
mein beitrag samt hilfesuche wurde gelöscht
also.. was nun?


Sandra an Tom

Tom , genau das ist der Grund , warum ich kein Fernseher oder Radio besitze, auf mehreren Ebenen ehrenamtlich, auch auf Kommunalebene tätig bin, und mich lieber mehr um die Menschen vor Ort kümmere, statt permanent meinen Senf zur Weltpolitik abgebe. Ich denke, es macht Sinn, vor der eigenen Haustüre zu kehren und im eigenen Ort sich zu engagieren und einfach Vorbild sein. Dann haben auch andere die Chance es gleich zu tun, manche sind einfach unwissend und ich finde jeder hat diese Chance verdient.
Ich weiß nicht, was du geschrieben hast, was gelöscht wurde, aber auch hier halte ich echte Hilfe vorort schon sinnvoller, als auf Menschen, die man nicht kennt, im Netz zu vertrauen. Anregungen sind ja schön und gut, allerdings ist das hier ja kein Hilfeportal, sondern eine artikelbezogene Kommentarmöglichkeit.
Wenn du unbedingt Hilfe aus dem Netz suchst, dann wende Dich bitte direkt an dementsprechende Portale. Viele gute Wünsche für dich!




hallo,
es war null anstössiges. ich bat lediglich um hilfe, anderen menschen zum beispiel in grosser "selbst"-mordgefahr auf der flucht vor staatlichen oder diakonischen einrichtungen usw. helfen zu können. zack wech! das problem - auch bei "kommunaler anbindung" ist, dass du die verantwortung für das handeln jedes individuums mitträgst , dem du ein dach überm kopf bietest, um sich zunächst erst mal wieder fangen zu können. Das ist bitter nötig, findet aber nicht statt, weil sogar die "ehrenamtlichen" im allgemeinen ziemlich schnell burned out sind und auch oft schon ganz ok finden, wie die behörden auf die betroffenen zugehen und versuchen, sie in genau die (suizidalen? )strukturen zu re-integrieren, aus denen ja die fluchtbewegungen überhaupt erst entstehen. "Ehrenamtliche" sind meistens auf gelder dieser behörden angewiesen. Ein "geflüchteter" z.B. aus der psychiatrie, von einem betreuer usw, GEHÖRT in der regel schon jemand, (dem "betreuer") und der entscheidet, grad bei widerstand seiner klienten rigoros und oft auch brutal, wo du dich aufzuhalten hast und wo nicht. Für gerichtliche schritte, den jenigen zum teufel zu jagen, reicht oft nicht die kraft und auch nicht das know - how. Bietest du dem allem die stirn, stehst du gnadenlos im licht der öffentlichkeit musst du damit rechnen, dass dein platz jederzeit angegriffen werden kann oder völlig überlaufen wird von hilfesuchenden -konflikte -mitunter schwere- inbegriffen ( nicht ausgeschlossen.) Es ist also hier sehr wohl ein politisches menschrechtethema gegeben, das den menschen ein minimum auf flucht und aufenthalt zugestehen sollte, wenn man die vielen suizide auf der flucht wirklich vermeiden möchte. Entsprechende portale kannste vergessen, da fliegste genau so raus, wenn du konkret wirst, genau wie hier. alles klar?
Tom
 

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